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Kinostart 29.3.

The Death of Stalin von Armando Iannucci

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Josef Stalin hatte die Sowjetunion fast drei Jahrzehnte lang als Alleinherrscher regiert. Als er am 2. März 1953 einen Schlaganfall erlitt, begann sofort ein erbitterter Kampf um seine Nachfolge. Im Bild: Der tote Stalin (Adrian Mcloughlin), umgeben von seine engsten Vertrauten.

Josef Stalin hatte die Sowjetunion fast drei Jahrzehnte lang als Alleinherrscher regiert. Als er am 2. März 1953 einen Schlaganfall erlitt, begann sofort ein erbitterter Kampf um seine Nachfolge. Im Bild: Der tote Stalin (Adrian Mcloughlin), umgeben von seine engsten Vertrauten.

Regisseur Armando Iannucci inszenierte eine Komödie über die absurden Intrigen um Josef Stalins Erbe, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Iannucci ist bekannt für seine scharfzüngigen, politischen Satiren. Für die Serie "Veep - Die Vizepräsidentin" erhielt er eine Emmy, die Komödie "Kabinett außer Kontrolle" wurde für den Oscar nominiert.

Zwei Tage vor Stalins Tod ließen seine Untergebenen nichts unversucht, um die Rivalen auszuschalten und sich die beste Ausgangsposition zu erobern, getrieben von Eigennutz und Feigheit, von Wahnsinn und nackter Unmenschlichkeit. (v.l.n.r.) Molotow (Michael Palin), Malenkow (Jeffrey Tambur), Wassili Stalin (Rupert Friend), Chruschtschow (Steve Buscemi) und Beria (Simon Russell Beale)

"The Death of Stalin" ist eine Satire über die Zeit zwischen seinem unrühmlichen Ableben und seiner pompösen Beerdigung: Tage, in denen die Mitglieder des Politbüros mit allen Mitteln darum kämpfen, die Macht zu übernehmen. Lawrenti Beria (Simon Russell Beale, rechts) und Georgi Malenkow (Jeffrey Tambur)

In den Tagen vor Stalins Tod offenbarte sich der ganze Wahnsinn, die Verkommenheit und die alltägliche Unmenschlichkeit des Totalitarismus in allen Facetten. Im Bild: Georgi Malenkow (Jeffrey Tambur)

Diese unglaubliche, aber wahre Geschichte inspirierte Fabien Nury und Thierry Robin zu der Graphic Novel "The Death of Stalin". Im Bild: Georgi Schukow (Jason Isaacs)

Regisseur Armando Iannucci: "Ich wollte eine Tragikomödie machen, die durchgängig sowohl komisch als auch tragisch ist, oft in ein- und derselben Szene – denn genauso war es in der Wirklichkeit. Wir haben Recherchen über das Moskau der 1940er und 1950er angestellt, und es war eine fürchterliche Zeit: Jeder kannte jemanden, der in einem Gulag inhaftiert war oder erschossen worden war. Es gab Witzbücher über Stalin und Beria, die den Menschen halfen, damit klar zu kommen. Die Bücher waren sehr beliebt, aber man wurde erschossen, wenn man mit einem erwischt wurde."

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