Doku-Serie

„Deutschland 9/11“ in der ARD Mediathek: Wie der 11. September zu uns kam

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Auch Deutschland haben die Anschläge vom 11. September 2001 tiefgreifend verändert, in der Innen- und Sicherheitspolitik, in der Justiz und in den Medien. Die Umbrüche in der Gesellschaft zeigt zum 20. Jahrestag der Anschläge die Doku-Serie „Deutschland 9/11“, produziert von DOKfilm für rbb und SWR.

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Journalist*innen, Politiker*innen, Familie und Freund*innen von Opfern — sie alle kommen in der Dokumentation zu Wort. Angereichert durch Archivmaterial wird deutlich, wieviele Verbindungen es tatsächlich zwischen dem Terrorangriff in New York City und der Bundesrepublik gibt. Darunter auch die Spur der Attentäter, die immer wieder durch Deutschland führt — und die deutsche Beteiligung am Nato-Einsatz in Afghanistan, dem „War on Terror“, der infolge der Anschläge ausgerufen wurde.

Eine Person mit kurzen, dunkel-lockigen Haaren sitzt in einem dunklen Appartment mit weißer Steinwand. Sie trägt ein blaues T-Shirt mit roten Bündchen und rot-weißem Aufdruck. Sie trägt eine weiße Chirurgenmaske und tippt auf einem grauen Laptop, den sie auf ihren Knien balanciert. (Foto: Pressestelle, rbb/ARD/Else Buschheuer)
Schriftstellerin* Else Buschheuer bloggt am 11. September 2001 aus ihrer Wohnung nahe des World Trade Centers in New York City. Pressestelle rbb/ARD/Else Buschheuer Bild in Detailansicht öffnen
Eine US-amerikanische Flagge weht auf dem Trümmerfeld nach dem Einsturz beider Türme des World Trade Centers. Pressestelle rbb/ARD/Andrea Booher/ FEMA News Bild in Detailansicht öffnen
Lara Bothe, geboren am 11.9.1998, verlor am 11. September 2001 ihren Vater, der sich an Bord eines der Flugzeuge befand, die in die Türme des World Trade Centers flogen. Pressestelle rbb/ARD/DOKfilm Bild in Detailansicht öffnen
Mehr als 200.000 Menschen gedenken am 14.9.2001 in Berlin bei einer Trauerkundgebung den Opfern der verheerenden Attentate in den Vereinigten Staaten. picture-alliance / dpa | Tom Maelsa Bild in Detailansicht öffnen
Sanitäterin Dunja Neukam macht dieses Foto von afghanischen Kindern, die ihr im Rahmen des Einsatzes der Bundeswehr auf der Straße begegnen. Pressestelle rbb/ARD/Dunja Neukam Bild in Detailansicht öffnen

Der damalige Außenminister Joschka Fischer schildert in der Dokumentation seine eigenen Erinnerungen ebenso wie der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily und seine Tochter Anna Schily, die während der Anschläge in New York war. Als er gesehen habe, wie Menschen vor der US-amerikanischen Botschaft in Berlin Blumen niedergelegt hätten und auf die Knie gesunken seien, habe er weinen müssen, erinnert sich der damalige US-Botschafter Dan Coats.

Die nüchterne Dokumentation lebt von den emotionalen Schilderungen der Zeitzeug*innen und ruft Zeitgenoss*innen die prägenden Bilder und Momente dieser Tage im September 2001 in Erinnerung. Für „Nachgeborene“ ein spannender Blick aus Deutschland auf die Ereignisse und ihre bis heute andauernden Auswirkungen.

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