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Viele der Themen des Filmklassikers „Der Dritte Manns“ sind hochaktuell, meint der Filmkritiker Bert Rebhandl, Autor des Buches „Der Dritte Mann. Die Neuentdeckung eines Filmklassikers“. Zwar sei das Beispiel des gestreckten Penicillins aus dem Film nicht direkt mit der aktuellen medizinischen Corona-Notlage vergleichbar, dennoch zeige der Film eine Mangelsituation medizinischer Güter und die damit entstehenden undurchsichtigen Märkte.

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In solchen Ausnahmesituationen würden oft Leute auftreten, die den Mangel ausnutzen. „Der Dritte Mann“ zeige besonders gut, dass Krisenzeiten Zeiten seien, in denen sich die beiden Seiten der menschlichen Existenz offenbarten, Gemeinsinn auf der einen Seite, zynische Profitgier auf der anderen.

Der Archetyp derer, die auf der Welle von Krisen schwimmen, sei seit 1989 der Oligarch. Der präge unsere Gegenwart noch immer, und auf den habe der Film „Der Dritte Mann“ mit der Verbrecher-Figur des Harry Lime schon immer hingewiesen.

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