Kino

Träume hinter Blech: Der Dokumentarfilm „Garagenvolk“

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Ilja und Vitali sammeln Schrott und träumen vom großen Geld, Roman züchtet Wachteln und Viktor hat hier sein Lebenswerk geschaffen: vier unterirdische Geschosse, alle von Hand ausgegraben: Wer die „russische Seele“ verstehen will - muss in die Garagen schauen…

Still „Garagenvolk” (Foto: Pressestelle, (c) Tamtam Film / Axel Schneppat)
Garagen sind für viele Russen ein bliebter Zufluchtsort. Auf wenigen Quadratmetern schaffen sie sich alternative Lebensräume. Pressestelle (c) Tamtam Film / Axel Schneppat

Im Dokumentarfilm „Garagenvolk“ zeigt die in Ulm aufgewachsene Regisseurin Natalija Yefimkina, dass sich hinter den Toren alles verbirgt - nur keine Autos: Die Garagensiedlung am Rande einer russischen Stadt als Ort, an denen Träume gelebt werden, der triste Alltag draußen bleibt. Ein paar Quadratmeter, die dem Leben Sinn geben - und Halt.  

“Ich wollte, dass die Leute den einfachen Mann sehen, wie der lebt, wie der zurechtkommt mit dem System. Wie er sich findet, wie er sich verwirklicht. Was es bedeutet in dem heutigen Russland seinen Traum zu leben.”

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