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Beim letzten Tatort aus dem Schwarzwald gab es empörte Zuschauerreaktionen. Auch viele Kritiker wollten mit dem Fall aus der alemannischen Fastnacht nicht mitgehen. Aufmerksamkeit dürfte dem Ermittlerduo Tobler und Berg also gewiss sein, wenn sie diesen Sonntag wieder auf Mörderjagd gehen. „Rebland“ heißt er und beginnt mit einer Vergewaltigung nach einem Weinfest. Aber aufregen muss sich diesmal wirklich niemand.

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Die schweizerisch-ungarische Regisseurin Barbara Kulczar zeigt Charaktere, die geprägt sind von Verletzungen, Affekthandlungen, von Traumata, die sie glauben bewältigen oder zumindest verstecken zu können. Der Plot braucht ein paar Kunstgriffe, um aufzugehen. Manche Szene wirkt etwas zu gedehnt, und doch ist es ein insgesamt packender Film, der nachhallt.

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