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SWR2 Produktion: Hörspiel-Adaption ,,Eurotrash" nach Christian Kracht

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„Der Finanzadel wird hier sprachlich dargestellt“, sagt Regisseur Walter Adler im Interview mit SWR2 Kultur Aktuell, „durch die Vielzahl der Erwähnungen des Reichtums, des Geldes, des beruflichen Aufstiegs wird es sehr klar.“

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In „Eurotrash“ steht die eigene Familiengeschichte Krachts im Zentrum

Christian Kracht hab er auch angerufen und man habe auch über die Struktur gesprochen, wie ein Roman in ein Hörspiel übergeht. Das riesige Geräuscharchiv des SWR biete hier große Möglichkeiten Landschaften, Orte, Jahreszeiten nutzen und abbilden zu können.

In „Eurotrash“ rückt Christian Kracht effektvoll die eigene Familiengeschichte ins Zentrum und beschreibt einen Besuch seiner Ich-Figur bei dessen 80-jähriger dementer Mutter.

Er bezieht sich konsequent auf seinen berühmten Debütroman „Faserland“ von 1995. „Eurotrash” stand auf der diesjährigen Shortlist des deutschen Buchpreises.

Buchkritik Wenig Neues aus dem Kracht-Kosmos: Christian Kracht – Eurotrash

Der 1966 in der Schweiz geborene Schriftsteller Christian Kracht hat mit Romanen wie „Faserland“, „1979“ und „Imperium“ ein literarisches Werk veröffentlicht, das stilprägend für die jüngere deutschsprachige Literatur war und ist. Mit „Eurotrash“ knüpft er inhaltlich an „Faserland“ an. Aber „das affektierte Herumkreisen ums eigene Werk und Leben ist leider auf die Dauer ermüdend“, meint SWR2 Literaturkritiker Carsten Otte.
Rezension von Carsten Otte.
Kiepenheuer und Witsch, Köln 2021, 210 Seiten, 22 Euro  mehr...

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