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Nach der Arte Serie „El Hierro“ kommt jetzt ein Krimi über La Gomera ins Kino. Die jahrhunderte alte Pfeifsprache El Silbo hilft kriminellen Elementen die Polizei abzuschütteln. Im neuen Film des Rumänen Corneliu Porumboiu trifft Gangsterfilm auf das Genre der rumänischen Neuen Welle.

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Klassen, Geld, Liebe – alles gerät ins Rutschen

Das rumänische Kino ist ein Kino der Schräglagen: Der Klassen, des Geldes, der politischen Verhältnisse, aber auch der Familien und Liebesbeziehungen. Alles gerät ins Rutschen - Frust und Aggression nehmen zu. Das beobachten die Filme.

Loser der modernen Welt

Rumänisches Kino erzählt von Losern der modernen Welt, von Menschen, die sich verheddern in den Verhältnissen, ob diese nun moderner Kapitalismus sind oder die alten Seilschaften der Ceauscecou-Jahre.

Die Sprache der Mafia

In „La Gomera“ heißt die Hauptfigur Christi, ist ein korrupter Polizist und kommt auf die Kanareninsel La Gomera um „El Silbo“ zu lernen, die berühmte Pfeifsprache der kanarischen Inseln. Das Alphabet aus Pfeiftönen soll es ihm und der Mafia ermöglichen, in Bukarest unbelauscht zu kommunizieren.

Der Film nimmt seine Geschichten nicht ernst

Das Problem des Films ist, dass er die Geschichte, die er erzählt, nicht ernst nimmt, und dass er sich wie sein Held Cristi, klüger vorkommt, als er es tatsächlich ist.

Beliebig, zäh und öde

„La Gomera“, da kann man noch so wohlwollend auf den Film schauen, funktioniert einfach nicht. Trotz einer richtig schönen Schlusseinstellung ist der ganze Film zu beliebig, und manchmal auch zäh und öde.

Filmstill (Foto: Alamode Filmverleih)
La Gomera Alamode Filmverleih

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