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Fernsehserien und ihre Macher sind die heimlichen Stars dieser Berlinale, der Erfinder von „4 Blocks“ Marvin Kren zählte dazu, ebenso Cate Blanchett oder Jason Segel, und Damian Chazelle, der „The Eddy“ vorstellte. Für das größte Publikums-Kinofestival der Welt war es ein zukunftsträchtiges Statement bei der Suche nach gesellschaftlich relevanten, künstlerisch herausfordernden Geschichten nicht bei einer bestimmten Bildschirmgröße aufzuhören.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Viel Sex, wenig Crime

Ein hohes Maß an gesellschaftlicher Diversität hatten die Berlinale-Verantwortlichen versprochen und das auch gehalten. Von Damian Chazelle bis Cate Blanchett waren große Namen dabei, aus dem deutschsprachigen Raum die Serie „Freud“ von Marvin Kren.

Filmstill (Foto: Netflix)
„The Eddy“ erzählt die Geschichte eines Jazzclubs und einer Band in einem Pariser Außenbezirk, die ganz aus dem Geist der Musik gedacht ist. Netflix

Damian Chazelle erzählt die Geschichte eines Jazzclubs

Wer von Damian Chazelle eine Serie im Stil seines Oscar-Erfolgs „La-La-Land“ erwartet hat, der musste enttäuscht sein. „The Eddy“ wurde vielerorts als Musical-Serie angekündigt, es fängt dabei aber niemand mitten im Gespräch plötzlich an zu singen oder zu tanzen.

Hohes Maß an gesellschaftlicher Diversität in den Serien

Ein hohes Maß an gesellschaftlicher Diversität hatten die Berlinale-Verantwortlichen versprochen und das auch gehalten: Viele Frauen vor und hinter der Kamera, Mehrsprachigkeit, andere Blickwinkel von australischen Ureinwohnern bis hin zu queeren Liebesbeziehungen.

Filmstill (Foto: Profile Pictures)
Asta Kamma August, die Tochter der Regisseure Bille und Pernilla August, spielt in „Sex“ eine junge Frau die in ihrem körperlichen Verlangen zwischen ihrem Freund und der beglückenden Affaire mit einer Kollegin in die Bredouille gerät. Profile Pictures

Pro Jahr werden tausende neue Serien produziert

Acht Serien waren bei den Berlinale Series zu sehen. Rein zahlenmäßig eine Petitesse, wenn man bedenkt, dass wohl mehrere tausend in diesem Jahr weltweit neu produziert werden.

Binge-Watching im Kino

Bei der Berlinale erhalten serielle Formen die Gelegenheit durch die Kinoleinwand und das Gemeinschaftserlebnis im Saal buchstäblich noch einmal über sich hinauszuwachsen. 

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