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„Einen Film zu produzieren - das kostet locker ein paar Tausend Tonnen CO-2“, erklärt die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner. Ihre Partei fordert in einem Positionspapier, passend zur Berlinale, den „ökologischen Fußabdruck“ bei Filmproduktionen zu verbessern.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Um eine Tankstelle auf dem Land zu drehen, werde eine Filmcrew durch ganz Deutschland gekarrt, gibt die Abgeordnete als Beispiel. Einziger Grund dafür: Das betreffende Bundesland gebe dem Film Fördergelder.

„Die Filmförderungen müssen anders kooperieren“, so Rößner. Es brauche auch eine Anschubfinanzierung, damit strom- und treibstoffsparende Ausrüstung angeschafft werden könne. Die Grünen unterstützten, dass das Filmfördergesetz nun Nachhaltigkeits-Kriterien bekommen sollen.

„Ich finde das gut und richtig, die Filmbranche will das“, so Rößner zu einer gemeinsamen Erklärung, die Kulturstaatsministerin Grütters vor der Eröffnung der Berlinale gemeinsam mit Filmschaffenden veröffentlichen will.

Tabea Rößner sitzt seit 2009 im Bundestag für das Bündnis 90/Die Grünen. Sie war Spitzenkandidatin der rheinland-pfälzischen Grünen und sitzt unter anderem im Ausschuss für Kultur und Medien.

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