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Das japanische Bild von Frauen sei auch im Film immer stark von Klischees geprägt gewesen, beispielsweise von der treuen Frau oder der aufopferungsvollen Tochter. Dieses Klische wolle das japanische Filmfestival Nippon Connection hinterfragen und neue Filme zeigen, die in eine ganz andere Richtung wiesen, so Programmdirektor Florian Höhr in SWR2.

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Auch Nippon Connection muss in diesem Jahr ins Netz ausweichen. Die teilnehmenden Filme sind als On-Demand-Videos verfügbar. Die Nachfrage nach den Filmen sei aber sensationell groß, freut sich Programmdirektor Höhr.

Film Neue Frauenbilder in Japan: Das Nippon Connection Filmfestival 2020

Nippon Connection (Foto: The world of Kanako von Tetsuya Nakashima)
Im Rahmen des Festivals werden 70 Filme gezeigt. — Im Bild: Film „The world of Kanako“ von Tetsuya Nakashima The world of Kanako von Tetsuya Nakashima Bild in Detailansicht öffnen
Spielfilme, Animationsfilme und Dokumentationen gehören zum Programm. — Im Bild: Film „The world of Kanako“ von Tetsuya Nakashima Aus dem Film The world of Kanako von Tetsuya Nakashima Bild in Detailansicht öffnen
Bekannte Regisseur*innen sind ebenso vertreten wie Newcomer*innen. — Im Bild: Film „The Whispering star“ von Siru Sono The Whispering star von Siru Sono Bild in Detailansicht öffnen
Im Rahmenprogramm werden außerdem Workshops, Film-Talks mit Regisseur*innen, Konzerte und Vorträge präsentiert. — Im Bild: Film „The night is short walk on girl“ von Masaaki Yuasa The night is short walk on girl von Masaaki Yuasa Bild in Detailansicht öffnen
Das Festival bietet damit nicht nur für Japan-Fans einen guten Einblick in den Status Quo des japanischen Kinos. — Im Bild: Film „Lesson of the evil“ von Takashi Miike Lesson of the evil von Takashi Miike Bild in Detailansicht öffnen
Thema der diesjährigen 20. Nippon Connection sind „Female Futures“. — Im Bild: Film „Lesson of the evil“ von Takashi Miike Lesson of the evil von Takashi Miike Bild in Detailansicht öffnen
In einer Vielzahl von Filmen wird die Rolle und das Verständnis der Frau in der japanischen Gesellschaft erforscht. — Im Bild: „Hausu“ von Nobuhiko Obayashi Hausu von Nobuhiko Obayashi Bild in Detailansicht öffnen
Dabei wurde verstärkt auf die Teilnahme von Filmemacherinnen gesetzt. — Im Bild: „Fuku-chan of Fuku Fuku Flats“ von Yosuke Fujita Fuku-chan of Fuku Fuku Flats von Yosuke Fujita Bild in Detailansicht öffnen
In „Yen Love“ von Masaharu Take versucht sich eine junge Frau als Boxerin. Yen Love von Masaharu Take Bild in Detailansicht öffnen
Yen Love von Masaharu Take Yen Love von Masaharu Take Bild in Detailansicht öffnen

Während junge Regisseurinnen in Japan im Dokumentarfilm bereits Erfolge feierten, sei allerdings das Geschäft mit Spielfilmen unverändert von Männern dominiert, die oft auch männliche Regisseure mit neuen Produktionen beauftragen würden.

Florian Höhr (Foto: Nippon Connection)
Florian Höhr Nippon Connection

Die Frankfurter Filmauswahl von Nippon Connection zeige aber die große Fortentwicklung. Über die Hälfte der gezeigten Dokumentarfilme sei von Regisseurinnen produziert.

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