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Die ganz großen Fragen

Warum haben sich Ost- und Westdeutschland auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht zu einem großen Ganzen entwickelt? Den großen Fragen von Demokratie und Kapitalismus hat der RBB jetzt eine kleine Fernsehproduktion entgegengestellt: „Warten auf’n Bus“.

Serie „Warten auf'n Bus“ von Dirk Kummer

Serie: Warten auf'n Bus (Foto: ard-foto s1, rbb / Frédéric Batier)
Eine Bushaltestelle im tiefsten Brandenburg: Zwei Männer warten auf den Bus und sinnieren über das Leben. ard-foto s1 rbb / Frédéric Batier Bild in Detailansicht öffnen
Hannes (Roland Zehrfeld) und sein Freund Ralle (Felix Kramer) sind beide Ende vierzig und haben ihr Leben in vollen Zügen ausgekostet. ard-foto s1 rbb / Frédéric Batier Bild in Detailansicht öffnen
Die Bushaltestelle, die für die Freunde immer „dit Tor zur Welt“ war, ist heute Ort für offene Gespräche und das Schwelgen in Erinnerungen. ard-foto s1 rbb / Frédéric Batier Bild in Detailansicht öffnen
Doch Hannes und Ralle sind längst von der weiten Welt abgeschnitten: Beide sind frühinvalide und langzeitarbeitslos. Vorbei sind die Zeiten, als sie von der Bushaltestelle aus in die Stadt, zur Arbeit oder gar in den Urlaub fuhren. ard-foto s1 rbb / Frédéric Batier Bild in Detailansicht öffnen
Oft fahren Hannes und Ralle zur Bushaltestelle, weil sie auf Jemanden warten. Meistens jedoch wollen sie einfach nur in Ruhe reden. Immer dabei ist Hund Maik. ard-foto s1 rbb / Frédéric Batier Bild in Detailansicht öffnen
Ein Lichtblick eines jeden Tages an der Haltestelle ist der Pausenstopp von Busfahrerin Kathrin (Jördis Triebel). Für eine Zigarettenlänge bleibt Kathrin bei den Männern, erzählt aus ihrem Leben und lässt die Herzen der Männer höher schlagen. ard-foto s1 rbb / Frédéric Batier Bild in Detailansicht öffnen
Zwischen Hannes und Ralle herrscht wahre Männerfreundschaft, die den Gesprächsstoff an der brandenburgischen Provinzhaltestelle niemals ausgehen lässt. ard-foto s1 rbb / Frédéric Batier Bild in Detailansicht öffnen

Zwei arbeitslose Ossis philosophieren

Ronald Zehrfeld und Felix Kramer spielen zwei arbeitslose Ossis, die ihre Zeit an einer Bushaltestelle in der brandenburgischen Provinz verbringen. Sie philosophieren über das Leben, die Liebe und vor allem: über den Osten und wie es soweit kommen konnte.

Serie mit schnoddriger Leichtigkeit

Dabei heraus gekommen sind herrlich nölige Kabinettstücke in der Tradition von Olli Dittrichs „Dittsche“. Zehrfeld und Kramer brillieren mit schnoddriger Leichtigkeit in dieser Serie, in der eigentlich nichts passiert und die vielleicht gerade deswegen so viel über den Osten erzählt.

Gespräch Schauspieler und Regisseur Dirk Kummer: Filmpremiere beim Mauerfall.

Der Schauspieler und Regisseur Dirk Kummer erzählt, wie er bei der Premiere des Films „Coming Out“ den Mauerfall erlebte und wie ihn die deutsch-deutsche Geschichte noch heute prägt.  mehr...

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