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„Ben Hur in 222 Minuten auf der ganz großen Leinwand, das war mein erstes großes Kinoerlebnis“, erzählt der ehemalige Leiter der Berlinale, Dieter Kosslick, in SWR2. Am 2. Februar ist seine Autobiographie mit dem Titel „Immer auf dem Teppich bleiben“ erschienen.

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Es sei nicht das Äußere, die Stars und die Show auf dem roten Teppich gewesen, die seinen Job als Berlinale-Leiter aufregend gemacht hätten, sagt Dieter Kosslick. Das Aufregende sei gewesen, dass er sich als Berlinale-Leiter um gesellschaftspolitisch relevante Themen kümmern konnte. Durch Filme könne man Fenster öffnen und in die Welt hinausschauen, darauf, wie die Menschen leben, sagt Dieter Kosslick im SWR2 Gespräch.

Dieter Kosslick, 1948 in Pforzheim geboren, studierte Kommunikationswissenschaft, Pädagogik und Politik in München. Von 1979 bis 1982 war er persönlicher Referent und Büroleiter von Hamburgs Erstem Bürgermeister Hans-Ulrich Klose, danach schrieb er für die konkret. Nach Stationen bei den Filmförderungen in Hamburg, Brüssel und Nordrhein-Westfalen leitete er 18 Jahre lang die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Kosslick lehrte an der Filmuniversität Babelsberg und erhielt viele nationale und internationale Auszeichnungen.

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