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Star Wars funktioniere so gut, weil Menschen darin ihre Gegenwart gespiegelt sehen könnten, meint der Literaturwissenschaftler Lars Banhold zum neunten und abschließenden Teil der Star-Wars-Saga.

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Der Mythos Star Wars enthalte alles, was eine klassische Heldenreise ausmache. Filmemacher und Serien-Erfinder George Lucas habe alles in die Saga hineingeworfen, „was Leute triggert, was Affekte produziert”. So bringe Star Wars weltweit Menschen dazu, darüber nachzudenken, was Freiheit oder Unfreiheit bedeute. Allein dass man sich überraschend lang und ausführlich über den Gehalt der Filme unterhalten könne, verschaffe der Saga eine Existenzberechtigung.

Kino Star Wars 9 „Der Aufstieg Skywalkers“: Gut, dass es vorbei ist

Der neunte und letzte Star-Wars-Film kommt in die Kinos: das Weltraumabenteuer über den universalen Kampf von Gut gegen Böse bringt Anspielungen an die Extinction-Rebellion-Bewegung und verlangt mit einer sprunghaften Handlung unter dem Diktat der Gesamterzählung dem Zuschauer einige Konzentration ab.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Forum Der letzte "Star Wars" - Wird die Macht weiter mit uns sein?

Es diskutieren:
Lars Banhold, Literaturwissenschaftler und Autor, Bochum
Catherine Newmark, Philosophin und Autorin, Chefredakteurin für die Sonderausgaben des Philosophie Magazins, Berlin
Rüdiger Suchsland, Filmkritiker, Berlin
Gesprächsleitung: Max Bauer  mehr...

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