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Die wahre Herausforderung für die Kinos in Deutschland steht noch bevor, sagt die Vorstandsvorsitzende des Hauptverbandes deutscher Filmtheater (HDF), Christine Berg in SWR2.

Bisher erst wenige Kino-Insolvenzen

Mit nur acht Insolvenzen habe die Branche bislang noch Glück gehabt, so Berg. „Wir werden nächstes Jahr erst sehen, wie lange wir durchhalten können“. Zwar würden die Kinos in den kommenden Monaten langsam und mit Beschränkungen wieder öffnen können. Aber inwieweit eine Erholung möglich sei, hänge von vielen Faktoren ab. „Da hoffen wir, dass wir tolle Filme kriegen - und dass endlich geimpft wird, damit mehr Leute ins Kino gehen können“.

Über eine Milliarde Verlust in 2020

Im vergangenen Jahr habe die Branche über eine Milliarde Euro Verluste gemacht, beklagt Berg. Entgegen dem, was man erwarte, seien eher die großen Kinos die Leidtragenden in der Pandemie: „Sie bekommen prozentual viel, viel weniger Förderung“. Insgesamt lobte Berg dennoch die Förderpolitik der Bundesregierung. Sie habe ganz viel getan, um die Kinos flächendeckend aufzufangen.

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