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Streaming-Angebot Paramount+ ab Dezember auch in Deutschland

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Paramount+ logo (Foto: picture-alliance / Reportdienste, NurPhoto | Jakub Porzycki)
Bald auch auf deutschen Bildschirmen präsent NurPhoto | Jakub Porzycki

Mit Paramount+ startet am 8. Dezember in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein weiterer Streaming-Anbieter. Das Angebot des US-Medienriesen Paramount Global werde ohne Aufpreis in das bisherige Sky-Cinema-Abonnement integriert, wie Sky Deutschland am 18. Oktober in Unterföhring mitteilte. Der Streamingdienst wird in allen drei Ländern verfügbar sein.

Globale Inhalte mit lokalen Ergänzungen

Paramount+ richtet sich nach eigenen Angaben an Zuschauer*innen aller Altersgruppen. International bietet der Dienst bisher Originalserien und Filme aller Genres von Marken und Produktionsstudios wie Showtime, CBS, Comedy Central, Nickelodeon oder Paramount Pictures an. Für Dezember wirbt das Angebot mit amerikanischen Drama- und Science-Fiction-Serien., hinzu kommen lokale Inhalte.

Das Angebot ist derzeit in den USA, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Lateinamerika, der Karibik, Australien, Italien, Irland und Südkorea verfügbar.

Auch erste originäre Inhalte für den deutschsprachigen Markt

Der erste lokal produzierte Inhalt für den deutschsprachigen Markt ist die tragisch-komische Serie „Der Schleich“, die ab Ende Dezember verfügbar sein soll. Die Produktion von Filmemacher Dani Levy ( „Alles auf Zucker!“, „Die Känguru-Chroniken“) erzählt die Geschichte eines braven Familienvaters, der sich mithilfe einfallsreicher Lügen in den milliardenschweren Sprössling einer arabischen Dynastie verwandelt und die Züricher Finanzwelt auf den Kopf stellt.

Filmförderung „Lex Netflix“: Schweiz zwingt Streamingplattformen zu Investitionen in die eigene Filmbranche

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat in einer Volksabstimmung für eine finanzielle Beteiligung von Streaming-Plattformen wie Netflix an Schweizer Filmen und Serien und für eine Quote für europäische Produktionen gestimmt. Rund 58 Prozent votierten am 15.Mai für das als "Lex Neflix" bekannte Gesetz.

Zeitgenossen Medienwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen: „Mich interessieren die Ränder dessen, was wir begreifen können.“

Wie viel Shakespeare steckt im Netflix-Boom unserer Tage? Warum müssen Frauen in der Kunst so oft sterben - von Richard Wagners Isolde bis zur Femme fatale im Film noir? Und was verraten uns Zombie- und Vampir-Filme über unseren Umgang mit der Corona-Pandemie? Die Fragen, die die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen stellt, sind ungewöhnlich, manchmal unheimlich und immer originell. Und sie überschreitet dabei Grenzen, zwischen Literatur, Oper und Film. Und auch zwischen Europa und den USA, denn Elisabeth Bronfen lehrt an der Universität Zürich und an der New York University.

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