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Nach tödlichem Schuss auf Kamerafrau: Alec Baldwin soll angeklagt werden

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Alec Baldwin (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/AP Images | Evan Agostini)
Soll wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden: Hollywood-Star Alec Baldwin. picture alliance/AP Images | Evan Agostini

Die Staatsanwaltschaft im US-Staat New Mexico will gegen den Schauspieler Alec Baldwin nach einem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau bei einem Western-Filmdreh Anklage erheben. Das teilte die Behörde am 19. Januar mit. Auch die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed muss sich vor Gericht verantworten.

Beide sollen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden, hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Nach Auswertung der Ermittlungen gebe es genügend Beweise für eine strafrechtliche Verfolgung, teilte Bezirksstaatsanwältin Mary Carmack-Altwies mit.

Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins wurde im Oktober 2021 tödlich verletzt

Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins war bei Dreharbeiten zu dem Western „Rust“ auf einer Filmranch in Santa Fe im Oktober 2021 tödlich verletzt worden. Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkte, hatte eine Waffe bei der Probe für eine Szene bedient, als sich ein Schuss löste. Regisseur Joel Souza wurde bei dem Vorfall von dem Projektil an der Schulter getroffen und verletzt.

Untersuchungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Baldwin hatte die Schuld an dem fatalen Unfall stets von sich gewiesen. Eine Zivilklage von Matthew Hutchins, dem Witwer der Kamerafrau, gegen Baldwin und andere Beteiligte der „Rust“-Produktion war im vorigen Oktober außergerichtlich beigelegt worden.

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SWR