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Die Karriere des Hollywood-Regisseurs King Vidor umspannt fast 70 Jahre, von der Stummfilm-Ära bis in die 80er Jahre. Er schuf gefühlvolle Farb-Melodramen wie „Duell in der Sonne“ und Bestandsaufnahmen des American-Way-of-Life. Jetzt feiert ein opulenter Bildband die Film-Legende King Vidor.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Hollywood-Regisseur der klassischen Studio-Ära

King Vidor kannte Charlie Chaplin und Buster Keaton persönlich, drehte 16 Jahre lang Stummfilme und viele Jahrzehnte später noch mit Audrey Hepburn und Henry Fonda.

Durchbruch mit Weltkriegsdrama „The Big Parade“

„The Big Parade“ hieß 1925 sein Durchbruch als Filmemacher, ein Weltkriegsdrama, das zu einem der erfolgreichsten Stummfilme überhaupt wurde. „The Crowd“ war 1928 dann ein filmkünstlerisch bahnbrechendes Werk, es folgte Vidors erster Tonfilm: „Hallelujah“.

Filmplakat: Hallelujah von King Vidor (Foto: Imago, Courtesy Everett )
King Vidors erster Tonfilm: „Hallelujah“ von 1929 sorgte mit der komplett schwarzen Besetzung für Aufsehen. Imago Courtesy Everett

Berauschende filmische Spektakel

Vidors Filme sind berauschende mitreißende Spektakel. Sie zeigen die ganze Welt und die Triebkräfte, die Menschen in Bewegung bringen: Fleiß und Gier, Gewinn und Ausbeutung.

Regisseur King Vidor (Foto: Imago, Courtesy Everett )
King Vidor war einerseits ein stilbildender Schöpfer des frühen Hollywood-Melodram, zugleich in Werken wie „Our Daily Bread“ ein emphatischer Begleiter von Roosevelts „New Deal“-Politik der sozialen Versöhnung in den 1930er Jahren. Imago Courtesy Everett

Technicolor-Rausch

„Duell in der Sonne“ von 1947 ist ein megalomanisches Western-Melo und ein Technicolor-Rausch, mit einer unglaublichen Produktionsgeschichte, die in ihrem alltäglichen Irrsinn und der Anstrengung großer Gefühle ein Drama für sich ist.

Einige dieser großen und kleinen Geschichten erzählt jetzt ein umfangreiches Buch zu Vidor, herausgegeben von Karin Herbst-Meßlinger und Rainer Rother.

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