STAND
AUTOR/IN

Viele der über 50 Filme beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg stammen von jungen Regisseurinnen aus aller Welt. Ihre kritische Perspektive auf die Herausforderungen der Gegenwart ist eine Bereicherung für den internationalen Film.

Audio herunterladen (4,3 MB | MP3)

Unter den herausragenden Filmen sind die Coming-of-age-Geschichten „Longing Souls“ der Kolumbianerin Diana Montenegro Garcia und „Gold for dogs“ von Anna Cazenave Cambet. Sie zeigen, wie sich Frauen gegenseitig stärken können.

Die Französin Anna Cazenave Cambet zeigt sich schockiert, wie sexistisch und frauenfeindlich die Filmbranche noch immer sei. Sie selbst habe erleben müssen, wie ein potentieller Geldgeber mit ihr darüber diskutieren wollte, ob eine Vergewaltigungsszene in ihrem Film auch wirklich eine Vergewaltigung darstelle.

Auch müssten junge Frauen am Set ständig um ihre Machtposition kämpfen. Die argentinische Regisseurin Sol Berruezo Pichon-Rivière hat für ihren Film „Mum, Mum, Mum“ deshalb eine reine Frauen-Crew zusammengestellt.

Diese drei jungen Regisseurinnen zeigen, dass Frauen für ihre Filme eine andere Perspektive einnehmen und für Bereicherungen sorgen können, die lange Zeit in Filmen gefehlt haben.

Gespräch Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg – Ein Blick in die Zukunft des Kinos

„Es ist spannend, ein so traditionsreiches Filmfestival zu übernehmen, das sich der Entdeckung neuer Talente verschrieben hat“, sagt Sascha Keilholz, der neue Leiter des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg, in SWR2. Alle Filme des Festivals können vom 12. bis zum 22. November online gestreamt werden.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

STAND
AUTOR/IN