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Das diesjährige CineLatino/CineEspañol Tübingen ist Kolumbien gewidmet. Seit Mai protestieren dort Menschen gegen geplante Steuererhöhungen für die Armen und Ärmsten.

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CineLatino (Foto: Pressestelle, Ángela Jiménez Cano, Karen Mosquera - CineLatino Filmfestival)
„La muñeca negra“ (Die schwarze Puppe) Kurzfilm von Ángela Jiménez Cano und Karen Mosquera, Kolumbien 2019 --- Den Trickfilm die „Die Schwarze Puppe“, haben Grundschulkinder aus Kolumbien unter Anleitung der Filmemacherinnen Ángela Jiménez Cano und Karen Mosquer realisiert. Pressestelle Ángela Jiménez Cano, Karen Mosquera - CineLatino Filmfestival Bild in Detailansicht öffnen
„Chocó“ von Jhonny Hendrix Hinestroza - Rassismus und häusliche Gewalt sind die Themen seines 2011 entstandenen Spielfilms. Pressestelle Jhonny Hendrix Hinestroza, CineLatino Filmfestival Bild in Detailansicht öffnen
„Monos“ von Alejandro Landes - Er will in seinem Film die Absurdität und die Ambivalenz des bewaffneten Konfliktes in Kolumbien darstellen, der seit den späten 1940ern anhält und mit dem derzeitigen harten Einschreiten der Polizei und des Militärs gegen die meist friedlichen Bürgerproteste wieder brandaktuell wird. Pressestelle Alejandro Landes, CineLatino Filmfestival Bild in Detailansicht öffnen

Immer wieder gibt es Gewalttaten von Militär und Polizei gegen die Bevölkerung. Die Ursachen für diese Konflikte sind auch Thema der Lang- und Kurzfilme aus dem lateinamerikanischen Land. Dazu gehören vor allem Gewalt und Rassismus. Regisseure wie Jhonny Hendrix zeigen in ihren Filmen, welche Erfahrungen gerade Afroamerikaner*innen in Lateinamerika machen.

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28. CineLatino und die 18. CineEspañol in Tübingen und Stuttgart enden am 9. Juni 2021

Gespräch Japanisches Filmfestival „Nippon Connection“ zeigt alternative Lebensentwürfe zur Familie

Das japanische Filmfestival „Nippon Connection“ in Frankfurt beschäftigt sich 2021 mit der Familie. Unter dem Motto „Family Matters“ zeigen 80 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, wie traditionelle Rollenbilder zunehmend ihre Bedeutung verlieren.  mehr...

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Gespräch Arte-Doku "Hallo Diktator": Über Ungarn, die EU und die Rechtsstaatlichkeit

In Ungarn landen etwa 20 Prozent aller EU-Mittel in den privaten Taschen des Orban-Clans, ergibt eine Recherche von Transparency International. Diese gewaltige Zahl werfe Fragen auf, sagt der Filmemacher Michael Wech. Zum Beispiel: Wie kann es sich Orban eigentlich leisten, nicht wie andere EU-Staaten am System der Europäischen Staatsanwaltschaft teilzunehmen? „Die wäre die einzige Möglichkeit, solchen Korruptionsfällen auf die Spur zu kommen.“  mehr...

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Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ als stylisher Trip in die Drogenhölle

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, der Lebensbericht der Christiane F., konfrontierte viele Ende der 1970-er Jahre zum ersten Mal mit Heroinsucht, Beschaffungskriminalität oder Kinderprostitution. Die neue achtteilige Fernsehserie bei Amazon Prime von Philipp Kadelbach glänzt mit einem großartigem jungen Schauspielerensemble, erinnert aber stellenweise an ein zu lang geratenes Musikvideo, ein stylisher Trip in die Drogenhölle.  mehr...

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