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Nina Hoss als Pferdeflüsterin und ein "böses Kind", das absolut nicht integrierbar scheint. Doch die Mutter will nicht aufgeben.

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Film „Pelikanblut“ von Katrin Gebbe

"Pelikanblut" von Katrin Gebbe (Foto: Pressestelle, FilmPressKit)
Gemeinsam mit Adoptivtochter Nicolina (Adelia-Constance Giovanni Ocleppo) lebt die alleinstehende Wiebke (Nina Hoss) auf einem Reiterhof. Pressestelle FilmPressKit Bild in Detailansicht öffnen
Wiebkes großer Traum wird wahr, als sie nach Jahren des Wartens die kleine Raya (Katerina Lipovska) adoptieren kann. Pressestelle FilmPressKit Bild in Detailansicht öffnen
Das Familienglück scheint mit dem liebenswürdigen Mädchen aus Bulgarien perfekt. Auch Nicolina freut sich über ihre neue Schwester. Pressestelle FilmPressKit Bild in Detailansicht öffnen
Doch nach einem harmonischen Start beginnt sich Raya zu verändern. Pressestelle FilmPressKit Bild in Detailansicht öffnen
Immer häufiger eckt Raya an und missachtet Regeln, im Kindergarten möchte niemand mehr mit ihr spielen. Wiebke geht dem Verhalten ihrer Adoptivtochter auf den Grund. Pressestelle FilmPressKit Bild in Detailansicht öffnen
Von einem Neurologen erfährt sie, dass Raya durch ein frühkindliches Trauma nicht in der Lage ist, Gefühle zu empfinden. Wiebke muss sich nun entscheiden, ob Raya bei ihr und Nicolina bleiben darf oder ob sie zurück in ein Heim muss. Pressestelle FilmPressKit Bild in Detailansicht öffnen

Der Film "Pelikanblut" portraitiert eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung.

Der Film von Katrin Gebbe ist ein merkwürdiger Mix aus verschiedenen Genres und ästhetischen Zuständen, aber in jedem Fall faszinierendes Kino von hoher inszenatorischer Qualität und eine Achterbahnfahrt auf den Nerven der Zuschauer: Voller düsterer Romantik, Phantastik und Extremismus - deutsche Mutter im deutschen Wald.

Und wenn sie dann noch pathetisch sagt: „Wir kriegen das hin“, dann muss man nach gerührtem Innenhalten sogar an Mutti Merkel denken: „Wir schaffen das!“

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