STAND
INTERVIEW

Die Leiterin des „Fernsehfilmfestivals Baden-Baden“, Cathrin Ehrlich, erwartet bei der digitalen Ausgabe 2020 mehr Publikum als bei den Festivals der vergangenen Jahre vor Ort im Kurhaus.

Audio herunterladen (7 MB | MP3)

Alle digitalen Formate, auch die vom SWR aufgezeichneten Jury-Diskussionen, seien sehr konzentriert, dennoch fehlen der Festivalleiterin „die direkten Begegnungen und die Diskussionen, sowohl mit dem Publikum als auch mit den Filmemachern“. Alle Filme, sagt Cathrin Ehrlich, seien „mutig, außergewöhnlich und zeigen wichtigen Themen“.

Zwölf Produktionen konkurrieren um den begehrten „Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste“ und um den „3sat-Zuschauerpreis“. Im Wettbewerb mit dabei ist unter anderem die SWR Produktion „Weil du mir gehörst“.

Fernsehfilm-Festival Baden-Baden Die Wettbewerbsfilme

Fernsehfilm-Fesitval Baden-Baden: 9 Tage Wach von Damian John Harper (Foto: Pressestelle, Pro7 / stefanie Kuhlbach )
„9 Tage wach“ von Damian John Harper handelt vom Drogensüchtigen Eric, der sich verliebt und deshalb endlich sein Leben in den Griff bekommen möchte. Pressestelle Pro7 / stefanie Kuhlbach Bild in Detailansicht öffnen
In „Das Unwort“ von Leo Khasin droht dem 15-jährigen Berliner Max ein Schulverweis, nachdem er sich nach jahrelangem Mobbing gewehrt hatte. Pressestelle ZDF / Conny Klein Bild in Detailansicht öffnen
Nachdem ein Obdachloser ermordet wurde, stehen drei Jugendliche im Verdacht - doch deren Eltern wollen das Verbrechen in „Totgeschwiegen“ von Franziska Schlotterer um jeden Preis vertuschen. Pressestelle ZDF / Christine Pausch Bild in Detailansicht öffnen
In „Der König von Köln“ von Frank Huber findet sich Lothar durch die Wirren des Karnevals unvermittelt in leitender Position wieder und muss plötzlich über Projekte entscheiden, von denen er bislang nur in der Zeitung gelesen hat. Pressestelle WDR / Frank Dicks Bild in Detailansicht öffnen
„Amen Saleikum“ handelt vom Aufeinandertreffen zweier Kulturen: Pfarrer Martins alte Kirche soll geschlossen werden, während die örtliche Moschee immer mehr Zulauf findet. Also startet er einen Annäherungsversuch... Pressestelle SRF/Sava Hlavacek Bild in Detailansicht öffnen
„Weil du mir gehörst“ von Alexander Dierbach handelt von einem ehemaligen Paar, das erbittert um das gemeinsame Kind kämpft. Pressestelle SWR/FFP New Media GmbH/Martin Valentin Menke Bild in Detailansicht öffnen
„Die Getriebenen“ von Stephan Wagner spielt im Sommer 2015 und dokumentiert die 63 Tage, bevor Angela Merkel die Entscheidung in der Flüchtlingspolitik fällt. Pressestelle ARD/rbb/carte blanche International/Volker Roloff Bild in Detailansicht öffnen
Eine Mutter und ihr Kind stehen plötzlich wohnungslos da und ziehen in ein Zelt im Wald. „Sterne über uns“ von Christina Ebelt thematisiert den Neustart einer kleinen Familie. Pressestelle ZDF/Martin Rottenkolber Bild in Detailansicht öffnen
In „Das letzte Problem“ von Karl Markovics versucht Komissar Horak einen sehr persönlichen Mordfall zu lösen, während ihm die Dorfpolizistin Landner immer wieder in die Quere kommt. Pressestelle ORF/ARTE/Superfilm Bild in Detailansicht öffnen

Film „Weil du mir gehörst“ – Getrennte Eltern, manipulierte Kinder

Jede Trennung bedeutet für Paare eine große Belastung und häufig Schuldzuweisungen. Eine besondere Eskalation im Streit um das Sorgerecht schildert der SWR-Film „Weil du mir gehörst“.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Fernsehfilm Politik im Ausnahmezustand: ARD Film „Die Getriebenen“ zur Flüchtlingskrise 2015

„2015 darf sich nicht wiederholen“ wurde danach zum Mantra der Bundesregierung in Bezug auf die Flüchtlingspolitik, insbesondere mit Blick auf die AfD und ihre Wähler*innen. Was auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Sommer 2015 genau passiert ist, wie Politik da funktioniert hat oder auch nicht, versucht ein Fernsehfilm aufzuarbeiten: „Die Getriebenen“ nach dem preisgekrönten Sachbuch des Journalisten Robin Alexander.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Film Eine Bereicherung: Junge Regisseurinnen beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg

Beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg stammen viele der über 50 Filme von jungen Regisseurinnen aus aller Welt. Darunter Coming-of-age-Geschichten von Diana Montenegro Garcia und Anna Cazenave Cambet, darüber, wie sich Frauen gegenseitig stärken können. Gerade die französische Regisseurin zeigt sich schockiert, wie sexistisch und frauenfeindlich die Filmbranche noch immer sei.

Sie selbst habe erleben müssen, wie ein potentieller Geldgeber mit ihr darüber diskutieren wollte, ob eine Vergewaltigungsszene in ihrem Film auch wirklich eine Vergewaltigung darstellt. Ausschließlich Frauen stehen bei Sol Berruezo Pichon-Rivière am Set. Schon diese drei jungen Regisseurinnen zeigen, dass Frauen für ihre Filme eine andere Perspektive einnehmen und für Bereicherungen sorgen können, die lange Zeit in Filmen gefehlt haben.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

STAND
INTERVIEW