Gespräch

Dokumentation „Drei Orte nach der Flut“: Zwischen Solidarität und schleppender Bürokratie

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Marie Gediehn

Drei Monate nach der verheerenden Flut in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wird zwar teilweise schon wieder aufgebaut, dennoch sind die Traumata der Katastrophe noch immer präsent, erzählt der Journalist Jens Eberl im Gespräch mit SWR2.

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„Wir haben viele Menschen getroffen, die sagen: Wenn ich nachts die Augen schließe, dann höre ich das Wasser wieder rauschen, dann sehe ich die Bilder immer noch vor mir.“

Gemeinsam mit fünf anderen TV-Journalist*innen hat er mehrere Wochen in Dernau, Bad-Münstereifel und Erftstadt-Blessem verbracht, noch immer gibt es Solidarität, berichtet Eberl, noch immer reisen Freiwillige an, die beim Wiederaufbau unterstützen wollen – dennoch ist die Hilfe weniger geworden. Was die Menschen nun umtreibt, sei die schleppende Bürokratie. Vor allem ältere Menschen seien durch die Anträge zur Fluthilfe teilweise überfordert.

Programmschwerpunkt im SWR Fernsehen

Drei Monate nach der Flut: Das SWR-Fernsehen zeigt heute einen Programmschwerpunkt zu diesem Thema. Ab 20:15 Uhr wird auch die Dokumentation „Zwischen Hoffnung und Verzweiflung" gezeigt, die außerdem in der ARD Mediathek verfügbar ist.

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