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Anregung zu einem lösungsorientierten Denken

In seinem Essay „Wer wir waren“ wirft der verstorbene Publizist Roger Willemsen die Frage auf, ob die lebenden Generationen fähig seien, Erkenntnisse über die Probleme der Gegenwart zum Handeln zu nutzen. „Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden“, so Willemsen, „voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung.“

Mit seinem gleichnamigen Dokumentarfilm möchte Marc Bauder zu einem lösungsorientierten Denken anregen. Wir hätten uns darauf spezialisiert, mit Informationen so umzugehen, dass wir sie nicht an uns heranlassen, so der Filmemacher in SWR2. Sein Film versuche, diese Kanäle wieder freizulegen.

Ziel war, sich auf die unterschiedliche Denkweisen verschiedener Menschen einzulassen

In „Wer wir waren“ kommen unter anderen der Astronaut Alexander Gerst, ein buddhistischer Mönch, eine Meeresforscherin, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein Philosoph zu Wort. Sich auf ihre unterschiedlichen Denkweisen einzulassen, sei sein Ziel gewesen, sagt Marc Bauder. Viele Menschen hätten sich in der Pandemie zurückgezogen, weil ihnen die Komplexität der Probleme zu groß geworden sei. Deshalb sei es so wichtig, solche starken, eigenen Antriebe kennenzulernen, das eigene Denken davon verändern zu lassen.

Ab 8. Juli im Kino, unter anderem in Stuttgart und Karlsruhe

Kino „Vor mir der Süden“ von Pepe Dankquart im Kino

3000 Kilometer von Ligurien über Sizilien nach Triest: Diese Strecke fuhr der Dichter und Filmemacher Pier Paolo Pasolini (1922-1975) im Jahr 1959 mit seinem Fiat Millecento. 60 Jahre folgt ihm Dokumentarfilmer Pepe Dankquart im gleichen Auto.. Das Ergebnis: "Vor mir der Süden", jetzt im Kino.  mehr...

Kunscht! SWR Fernsehen

Dokumentarfilm „Woman“ - 2.000 Frauen aus 50 Ländern bekommen eine Stimme

Wie fühlt sich Frausein heute an? Das wollten der französische Filmemacher Yann Arthus-Bertrand und seine ukrainische Kollegin Anastasia Mikova herausfinden. Dazu haben sie weltweit über 2000 Gespräche mit Frauen aus 50 Ländern geführt. Herausgekommen ist eine Bestandsaufnahme über Erfahrungen und Wertvorstellungen, die beide in einem Bildband und in einem Film dokumentiert haben. Seit April läuft der Film mit dem Titel: „Woman – 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme“ in den Kinos und es gibt ihn nun im Original mit Untertiteln auch als DVD („mindjazz pictures“/AL!VE). Frauen, die Ungerechtigkeiten auf der ganzen Welt ausgesetzt sind, sprechen offen über ihre Erlebnisse - und beweisen Mut und eine ungemeine Stärke. „Woman" - ein Porträt voller Emotionen und Hoffnungen, das berührt.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

Film Rassismus im Fußball: Die Doku „Schwarze Adler“

Mit Serge Gnabry, Antonio Rüdiger und Leroy Sané ist es in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mittlerweile völlig normal, dass auch schwarze Spieler auf dem Platz stehen. Torsten Körners Doku „Schwarze Adler“ zeigt, wie steinig dieser Weg war und dass er auch noch lange nicht zu Ende ist. Ein erschütterndes Zeitdokument, das schwarzen Spielern und Spielerinnen eine Stimme verleiht.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

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