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Seiner Heimatstadt New York ist Woody Allen immer treu geblieben, viele seiner Filme spielen in der in coolen Schwarzweiß-Bildern idealisierten Stadt. Nach Vorwürfen wegen sexuellem Missbrauch an seiner Adoptivtochter ist der Regisseur heute in den USA ein geächteter Mann.

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Das Woody-Allen-New-York

Woody Allen hat mit seinen Filmen das New York Bild einer ganzen Generation geprägt. Immer zeigt er ein idealisiertes, romantisches Bild einer Stadt, die – egal zu welcher Jahreszeit – in Schwarzweiß existiert und pulsiert zur Musik von George Gershwin.

Und so ist Woody Allen immer in New York geblieben, wo auch viele seiner Filme spielen. Bis zur Corona-Pandemie trat er dort regelmäßig mit seiner Klarinette an der Bar des Carlyle-Hotels auf.

Abgekühltes Verhältnis

Doch das Verhältnis zwischen dem viermaligen Oscargewinner und seiner Heimatstadt ist abgekühlt, seit im Zuge der Me-Too-Bewegung Vorwürfe aus dem Jahr 1992 wieder hochgekocht sind. Damals hatte seine Ex-Lebensgefährtin Mia Farrow im Sorgerechtsstreit Allen beschuldigt, eine damals sieben Jahre alte gemeinsame Adoptivtochter sexuell missbraucht zu haben. Ein Vorwurf, den Allen stets bestritten hat.

Woody Allen denkt nicht an Rückzug

Heute ist der Regisseur in den USA geächtet. Amazon kündigte den Vertrag, sein letzter Film fand in den USA keinen Verleih, Schauspieler und Kollegen distanzierten sich von ihm. An Rückzug denkt Woody Allen aber trotzdem nicht. Auch nicht jetzt mit 85.

Kulturmedienschau Woody Allen holt die Vergangenheit ein | 9.3.2020

„Apropos of nothin“ – das sollte der Titel sein von Woody Allens Autobiografie, die nun doch nicht erscheint. Jedenfalls nicht im US-Verlag Hachette. Nach massiven Protesten der eigenen Mitarbeiter hat Hachette die geplante Veröffentlichung in den USA zurückgezogen. Hintergrund sind die Vorwürfe an den Regisseur, seine damals siebenjährige Adoptivtochter Dylan Farrow 1992 sexuell missbraucht zu haben. Die Entscheidung des amerikanischen Verlags sorgt nun auch in Deutschland für Diskussionen - und Forderungen an den Rowohlt-Verlag, ebenfalls auf die Veröffentlichung zu verzichten.  mehr...

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