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Das „Browser Ballett“ mit Schlecky Silberstein und Christina Schlag, eines der erfolgreichsten Satire-Formate im Internet, hatte am 3. Dezember Premiere im Ersten, direkt nach "extra3". Die durchaus witzigen Gags waren nicht so bissig wie bei Jan Böhmermann und weniger aktuell als die „heute Show“, boten aber solides Comedy-Handwerk.

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Ein klassischer Entertainer im Anzug mit Stand-Up-Comedy-Nummern wollte Schlecky Silberstein vielleicht nie sein. So wirke sein Auftritt auf den ersten Blick fast ein wenig ungelenk.

Die eigentliche Stärke des Browser Balletts sind die kurzen durchinszenierten Einspielfilme. Darin zieht der selbsterklärte „linksgrünversiffte Stachel im Arsch der Revolutionäre“ seine Lieblingsgegner durch den Kakao. In „Boulevard ist Krieg“, einem „exklusiven Einblick in die Redaktion einer völlig fiktiven Boulevard-Zeitung“, bekommt Bild-Chef Julian Reichert sein Fett weg.

Browser Ballett: „Boulevard ist Krieg, exklusiver Einblick in die Redaktion einer völlig fiktiven Boulevard-Zeitung“

Das Browser Ballett war ursprünglich nicht angetreten, um das Fernsehen zu revolutionieren. Das Team um Schlecky Silberstein war zuerst mit einem Blog, später mit Videos für das öffentlich-rechtliche Jugendangebot „funk“ bekannt geworden.

Die TV-Premiere für Satire-Format „Browser Ballett“ in der ARD Mediathek:

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