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Das japanische Filmfestival Nippon Connection findet traditionell in Frankfurt statt und weicht 2020 ins Netz aus. Im Mittelpunkt der 70 Filme stehen während der sechs Festivaltage bis zum 14. Juni neue Frauenbilder in Japan.

Nippon Connection (Foto: The world of Kanako von Tetsuya Nakashima)
Im Rahmen des Festivals werden 70 Filme gezeigt. — Im Bild: Film „The world of Kanako“ von Tetsuya Nakashima The world of Kanako von Tetsuya Nakashima
Spielfilme, Animationsfilme und Dokumentationen gehören zum Programm. — Im Bild: Film „The world of Kanako“ von Tetsuya Nakashima Aus dem Film The world of Kanako von Tetsuya Nakashima
Bekannte Regisseur*innen sind ebenso vertreten wie Newcomer*innen. — Im Bild: Film „The Whispering star“ von Siru Sono The Whispering star von Siru Sono
Im Rahmenprogramm werden außerdem Workshops, Film-Talks mit Regisseur*innen, Konzerte und Vorträge präsentiert. — Im Bild: Film „The night is short walk on girl“ von Masaaki Yuasa The night is short walk on girl von Masaaki Yuasa
Das Festival bietet damit nicht nur für Japan-Fans einen guten Einblick in den Status Quo des japanischen Kinos. — Im Bild: Film „Lesson of the evil“ von Takashi Miike Lesson of the evil von Takashi Miike
Thema der diesjährigen 20. Nippon Connection sind „Female Futures“. — Im Bild: Film „Lesson of the evil“ von Takashi Miike Lesson of the evil von Takashi Miike
In einer Vielzahl von Filmen wird die Rolle und das Verständnis der Frau in der japanischen Gesellschaft erforscht. — Im Bild: „Hausu“ von Nobuhiko Obayashi Hausu von Nobuhiko Obayashi
Dabei wurde verstärkt auf die Teilnahme von Filmemacherinnen gesetzt. — Im Bild: „Fuku-chan of Fuku Fuku Flats“ von Yosuke Fujita Fuku-chan of Fuku Fuku Flats von Yosuke Fujita
In „Yen Love“ von Masaharu Take versucht sich eine junge Frau als Boxerin. Yen Love von Masaharu Take
Yen Love von Masaharu Take Yen Love von Masaharu Take

Gespräch Raus aus den klassischen Frauenrollen in Japan: „Female Futures“ beim Filmfestival Nippon Connection

Das japanische Bild von Frauen sei auch im Film immer stark von Klischees geprägt gewesen, beispielsweise von der treuen Frau oder der aufopferungsvollen Tochter. Dieses Klischee wolle das japanische Filmfestival Nippon Connection kritisch hinterfragen und neue Filme zeigen, die in eine ganz andere Richtung wiesen, so Programmdirektor Florian Höhr in SWR2. Auch Nippon Connection muss in diesem Jahr ins Netz ausweichen. Die Nachfrage nach den Filmen sei aber sensationell groß, freut sich Höhr.  mehr...

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