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Schauspielstar Cate Blanchett hat für Netflix die Miniserie „Stateless“ entwickelt — inspiriert von der wahren Geschichte einer deutsch-australischen Stewardess, die zufällig in einem australischen Abschiebecamp mitten in der Wüste gelandet ist. Darin kreuzen sich die Wege vier ganz unterschiedlicher Charaktere, deren Geschichten die rigide australische Einwanderungspolitik in Frage stellen. Die sechsteilige Miniserie trägt ihre emotionale Botschaft etwas zu eindeutig vor sich her, punktet aber mit interessanten Charakteren und starken Schauspielern, allen voran Yvonne Strahovsky als Sofie.

Stateless von Emma Freeman und Jocelyn Moorhouse (Foto: Pressestelle, Netflix)
Wer illegal nach Australien einzureisen versucht, landet in einem der zahlreichen Internierungslager, in denen die Asylsuchenden gefangen gehalten werden und auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten. Pressestelle Netflix
„Stateless“ spielt in einem dieser Lager und erzählt unter anderem die Geschichte der Australierin Sofie Werner (Yvonne Strahovski). Pressestelle Netflix
Nach einigen traumatischen Erlebnissen gibt sich die einstige Flugbegleiterin als Deutsche aus und beantragt Asyl in Barton. Pressestelle Netflix
Der Afghane Amir (Fayssal Bazzi) wagt mit seiner Frau und den zwei Töchtern eine riskante Flucht nach Australien und landet ebenfalls in Barton. Pressestelle Netflix
Amir merkt schon bald, dass er in Barton lügen muss, wenn er für sich und seine Familie eine Überlebenschance behalten möchte. Pressestelle Netflix
Auch Cameron, genannt Cam Cam (Jai Courtney) verschlägt es nach Barton, allerdings tritt er dort eine Stelle als Wachmann an, die schon bald an ihm zu nagen beginnt. Pressestelle Netflix
Von all den Missständen will die karrierefixierte Clare (Asher Keddie) nichts wissen. Sie wird von der australischen Regierung in das Lager geschickt, um negative Pressestimmen im Zaum zu halten. Pressestelle Netflix
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