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Pablo Larrain (Foto: Netflix)
Der chilenische Regisseur Pablo Larrain wollte die Corona-Zwangsauszeit nicht hinnehmen und hat namhafte Kolleg*innen eingeladen, zu Hause Kurzfilme zu drehen. Entstanden sind 17 persönliche Geschichten aus den eigenen vier Wänden. Netflix
Johnny Ma: „Die Erfahrung, während der Quarantäne an „Homemade“ zu arbeiten, gab mir die Chance, eine neue kreative Stimme in mir zu entdecken. Was ich nicht vorhersehen konnte war jedoch, wie sehr diese Erfahrung meine Familie näher zusammenrücken ließ.“ Pressestelle Netflix
Natalia Beristáin: „Obwohl ich keine rationale Erklärung für unsere Erfahrungen während der weltweiten Pandemie habe, habe ich es sehr genossen, mein Kind während der vergangenen Wochen aufmerksam zu beobachten. Das hat es mir ermöglicht, die Situation viel sensibler zu betrachten.” Pressestelle Netflix
Antonio Campos: „Wir lebten zu acht zwei Monate lang außerhalb von New York City, an einem Ort namens Springs. Als man uns das Projekt anbot, waren wir sofort begeistert und entwickelten eine Idee, schrieben das Skript und nahmen schließlich ein paar Tage später auf.“ Pressestelle Netflix
Rachel Morrison: „Einen Kurzfilm für „Homemade“ zu drehen war eine Katharsis für mich, weil es mich dazu inspiriert hat, mich kreativ zu betätigen und an einigen emotionalen Traumata zu arbeiten, die Virus und Quarantäne in mir ausgelöst haben.“ Pressestelle Netflix
Gurinder Chadha: „Für mich als Filmemacherin und Mutter war es großartig, diesen speziellen Moment in der Weltgeschichte festzuhalten. Trotz der weltweiten Krise hätte sich keiner ausmalen können, welche besonderen Momente der Lockdown für uns alle bereithielt.“ Pressestelle Netflix
Paolo Sorrentino: „ „Homemade“ war eine großartige Herausforderung für alle, die eine Geschichte erzählen wollen. Eine Story und Charaktere in meiner eigenen Nachbarschaft zu suchen, ohne Ausweichmöglichkeiten, gab mir wieder das Gefühl ein Kind zu sein, das Regisseur werden will.“ Pressestelle Netflix
Sebastián Lelio: „Es war eine große Herausorderung, in einer so kurzen Zeit (zwei Wochen vom Schreibprozess bis zum Dreh) ein audiovisuelles Stück zu schaffen, das vom Erleben und der Aburdität der Isolation zu Zeiten von Covid-19 handelt.“ Pressestelle Netflix
Naomi Kawase: „Es ist sehr wichtig, die Fortschritte von „Homemade“ zu nutzen, um die Leute zu unterstützen, die unter dem Coronavirus und seinen Auswirkungen leiden müssen. Ich hoffe, dass wir eines Tages in einer Welt leben, in der alle Menschen grenzübergreifend solidarisch sind und sich selbst in anderen Menschen sehen.“ Pressestelle Netflix

Serie Filmische Corona-Tagebücher – „Homemade“ auf Netflix

Corona hat die Filmbranche über Monate zum Erliegen gebracht. Der chilenische Regisseur Pablo Larrain wollte diese Zwangsauszeit nicht hinnehmen und hat namhafte Kolleg*innen eingeladen, zu Hause Kurzfilme zu drehen. Entstanden sind 17 persönliche Geschichten in den eigenen vier Wänden. Ab 30. Juni sind diese filmischen Corona-Tagebücher aus aller Welt unter dem Titel „Homemade“ auf Netflix zu sehen.  mehr...

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