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Der Goldene Bär für den besten Film geht an Bad Luck Banging or Loony Porn von Radu Jude (Rumänien / Luxemburg / Kroatien / Tschechische Republik). Die Schauspielerin Maren Eggert gewinnt einen Silbernen Bären für ihre Rolle in der SWR Produktion „Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader. Die Jury tagte vom 1. bis 5. März beim ersten Teil der diesjährigen Berlinale, der wegen Corona digital und nur für akkreditiertes Fachpublikum statt fand.

Durchwachsenes Reümee von SWR2 Filmkritiker Rüdiger Suchsland:

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Berlinale 2021

Film Durchwachsenes Resümee zur Pandemie-Berlinale 2021

„Aus meiner Sicht wird die Berlinale als solche beschädigt“, sagt SWR2-Filmexperte Rüdiger Suchsland. Im Gespräch kritisiert er die Entscheidungen der Berlinale-Jury scharf: „Alle Filme in diesem Wettbewerb, die etwas Neues wollten, sind komplett leer ausgegangen.“ Stattdessen stünde die Berlinale in dieser Form nur noch für „Inhaltismus“: „Der typische Berlinale-Film ist politisch korrekt, künstlerisch nicht besonders interessant, sehr humanistisch, hat starke politisch Thesen, aber das ist eigentlich nicht der Sinn des Kinos.“  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Berlinale Silberner Bär für Maren Eggert in der SWR Roboter-Komödie „Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader

Für ihre Rolle der Wissenschaftlerin Alma in der SWR Produktion „Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader erhält Maren Eggert den Silbernen Bären der 71. Berlinale (beste Schauspielerin). In der Tragikomödie testet die Wissenschaftlerin Alma das Zusammenleben mit einem humanoiden Roboter. Tom wurde extra programmiert, um sie glücklich zu machen.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Berlinale Berlinale-Series „Ich und die Anderen“: Surrealer Ego-Trip von David Schalko

In David Schalkos außergewöhnlichem Projekt „Ich und die Anderen“ spielt Tom Schilling spielt einen Mann auf der Suche nach sich selbst. Dazu hat er jeden Tag einen Wunsch frei, um sein Umfeld nach seinem Willen zu manipulieren. Und es ist wie so oft mit dem Wünschen - glücklicher wird er dabei nicht.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Berlinale Extreme Episoden– Berlinale Series zeigt sechs internationale TV-Serien

Die Berlinale Series sind seit ein paar Jahren Bestandteil des Festivals und schlagen in diesem Jahr einen weiten Bogen. Machismo aus Argentinien, Krimi aus Skandinavien, eine US-Doku oder die neue Serie des Briten Russell T Davies über die Anfänge der AIDS-Pandemie im London der 80er Jahre: „It’s a Sin“. „Extremismus“ im positivsten Sinn nennt das Sektionsleiterin Julia Fidel.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Berlinale Kammerspiel in der Eckkneipe: Daniel Brühl in seinem Regiedebüt „Nebenan“

In einer Altberliner Eckkneipe treffen ein alt eingesessener Ostberliner und ein zugezogenen Filmstar aufeinander. Was als schwarze Komödie über Gentrifizierung beginnt, entwickelt sich zum abgründigen Psychothriller. Der höchst unterhaltsame Film von und mit Daniel Brühl läuft als einer von vier deutschen Beiträgen im Wettbewerb der Berlinale.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Berlinale Tom Schilling und Saskia Rosendahl überzeugen in „Fabian“ von Dominik Graf

„Fabian", der berühmte und zugleich für seine Zeit ungewöhnliche Roman von Erich Kästner, erzählt von einem jungen Mann, der im Berlin der späten Weimarer Republik mitten in der Weltwirtschaftskrise zu überleben versucht. Dominik Grafs Film kommt im laufenden Berlinale-Wettbewerb gleich für mehrere Preise infrage, auch durch die großartigen Hauptdarsteller Tom Schilling, Saskia Rosendahl und Albrecht Schuch.
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SWR2 am Morgen SWR2

Film Berlinale-Jurymitglied Ildiko Enyedi - „Intensive Erfahrung fürs ganze Leben"

„Es ist eine sehr schöne Auswahl in diesem Jahr", freut sich die ungarische Filmregisseurin Ildiko Enyedi. 2017 gewann sie mit ihrem Film „Körper und Seele“ den Goldenen Bären. Dieses Jahr ist sie Jurymitglied einer Berlinale, bei der alles anders ist. Die digitale Pandemie-Ausgabe des Festivals werde eine Erfahrung, „an die wir uns alle ein ganzes Leben lang erinnern werden."  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Gespräch Berlinale 2021 – „Eigentlich kein Festival“

Die Berline 2021 startet in diesem März unter Corona-Bedingungen – ohne roten Teppich, ohne Gala, ohne glamouröse Inszenierungen der Stars – als Branchentreffen. Diese Berlinale beginnt sehr sonderbar, sagt SWR2-Filmkritiker Rüdiger Suchsland. Die Fachbesucher*innen sehen die Filme nicht vor Ort, sondern vor ihren Computer über ein Film-Portal.
Wegen enger Zeit-Slots auf diesem Portal könnten Filmkritiker*innen gar nicht alle Filme sehen und so ihrer Aufgabe als Berichterstatter und dem Wunsch des Publikums nicht gerecht werden, erklärt Rüdiger Suchsland. Weil es keine Pressekonferenzen gebe, könnten Filmkritiker*innen auch keine Fragen stellen. Darüber hätten sich auch viele Filmemacher*innen beschwert, weil sie keine Reaktionen auf ihre Filme bekämen.
„Diese Berlinale sei eigentlich kein Film-Festival, meint Rüdiger Suchsland: „Kein Festival zu veranstalten, wäre die bessere und würdevollere Entscheidung gewesen.“  mehr...

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Film Berlinale 2021: Digital und zerrissen

Im Kino können sich nur die sechs Jury-Mitglieder die Wettbewerbsfilme anschauen. Für Kritiker*innen und Fachpublikum ist die Berlinale 2021 ein rein digitaler Branchentreff. Der rote Teppich wurde abbestellt. Filme gibt es nur im Streaming. Das sei ein bisschen traurig, sagt Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek, aber es sei wichtig, den Filmmarkt schon jetzt stattfinden zu lassen. Im Sommer soll es dann ein kleineres Publikumsfestival in Berlin geben.  mehr...

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