Wettbewerb um den Goldenen Bären Diese Filme laufen bei der Berlinale 2019

Wettbewerb um den Goldenen Bären Diese Filme laufen bei der Berlinale 2019

Montage von Film Motiven der Berlinale 2019 und Schauspielerin Juliette Binoche (Foto: dpa Bildfunk, Berlinale 2019 -)
Am 7. Februar beginnen die 69. Filmfestspiele in Berlin, die letzten unter dem langjährigen Berlinale-Chefs Dieter Kosslick. Juliette Binoche ist dieses Jahr Jurychefin. Ein erster Blick auf die Wettbewerbsfilme. dpa Bildfunk, Berlinale 2019 -
Der Eröffnungsfilm der Berlinale 2019: „The Kindness of Strangers“ der dänischen Regisseurin Lone Scherfig. Das Private ist politisch - das sei ein inhaltlicher Schwerpunkt des diesjährigen Festivals, so Festivalchef Dieter Kosslick bei der Vorstellung des Programms. Berlinale - Berlinale
Nach 18 Jahren leitet „Mr. Berlinale“ Dieter Kosslick 2019 zum letzten Mal das wichtigste deutsche Filmfestival. Im Mai wird seine Ära definitiv enden. Im letzten Jahr gab es aus der Filmszene teils heftige Kritik an der Ausrichtung des Festivals.  dpa - dpa
Keine Berlinale ohne große Stars auf der Leinwand: „L’adieu à la nuit | Farewell to the Night“ von André Téchiné mit Catherine Deneuve und Kacey Mottet Klein. © Curiosa, Adieu à la nuit 2019 - © Curiosa, Adieu à la nuit 2019
Alan Elliott realisierte die Kinodoku „Amazing Grace“ über das bewegte Leben von Aretha Franklin mit Original-Filmmaterial aus dem Jahr 1972. © Amazing Grace Movie, LLC - © Amazing Grace Movie, LLC
„Der Boden unter den Füßen“ von Marie Kreuzer ist ein österreichischer Film im Berlinale-Wettbewerb 2019. Mit Ende Zwanzig hat Lola ihr Privatleben ebenso fest im Griff wie ihren Job als Unternehmensberaterin. Doch niemand weiß von ihrer Schwester Conny und der psychischen Krankheit, die sich durch ihre Familie zieht. © Juhani Zebra / Novotnyfilm - © Juhani Zebra / Novotnyfilm
„Di jiu tian chang | So Long, My Son“ von Wang Xiaoshuai ist der chinesische Beitrag im Berlinale-Wettbewerb 2019. © Li Tienan / Dongchun Films - © Li Tienan / Dongchun Films
Der Streamingdienst Netflix schickt die spanische Produktion „Elisa y Marcela | Elisa & Marcela“ von Isabel Coixet ins Rennen um den goldenen Bären. © Netflix - © Netflix
Der erste deutsche Beitrag im Wettbewerb ist Fatih Akins neuer Film „Der Goldene Handschuh“ mit Jonas Dassler. Akin hat den gleichnamigen Romans von Heinz Strunk über den Hamburger Frauenmörder Fritz Honka verfilmt. Honka lernte seine Opfer in den siebziger Jahren unter anderem in der St.-Pauli-Kneipe „Zum Goldenen Handschuh“ kennen und bewahrte die Leichenteile in seiner Mansardenwohnung in Hamburg-Altona auf. © Gordon Timpen / 2018 bombero int./Warner Bros. Ent. - © Gordon Timpen / 2018 bombero int./Warner Bros. Ent.
„Répertoire des villes disparues| Ghost Town Anthology“ mit Robert Naylor von Denis Côté ist der kanadische Wettbewerbsbeitrag. In einem kleinen, abgelegenen Weiler mit 215 Einwohnern stirbt ein Mann bei einem Autounfall. Nur widerwillig sind die Dorfbewohner bereit, sich mit den Umständen der Tragödie auseinanderzusetzen. Von diesem Moment an scheint die Zeit ihre Bedeutung zu verlieren. © Lou Scamble - © Lou Scamble
Aus Frankreich kommt „Grâce à Dieu | Gelobt sei Gott“ von François Ozon. Der Film ist eine Abrechnung mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. „Wie aktuell Kino sein kann, zeigt „Grâce à Dieu“ über den jahrelangen sexuellen Missbrauch im Erzbistum Lyon. Der dortige Erzbischof und weitere ehemalige Mitglieder des Erzbistums sind angeklagt, die Missbrauchsfälle trotz Kenntnis verschwiegen zu haben“, kommentiert Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. © Jean-Claude Moireau - © Jean-Claude Moireau
„Ich war zuhause, aber“ von Angela Schanelec ist der zweite deutsche Film im Wettbewerb. Mit Angela Schanelec ist auch eine Regisseurin der sogenannten Berliner Schule im Bären-Rennen. In dem Drama mit Franz Rogowski (Berlinale Shooting Star 2018) und Maren Eggert geht es um einen 13-Jährigen, der für eine Woche spurlos verschwindet. © Nachmittagfilm - © Nachmittagfilm
„Synonymes | Synonyms | Synonyme“ von Nadav Lapid mit Tom Mercier und Louise Chevillotte ist eine deutsch-französische Produktion. © Guy Ferrandis / SBS Films - © Guy Ferrandis / SBS Films
Der Wettbewerbsbeitrag „Öndög“ von Wang Quan’an spielt in der Mongolei. © Wang Quan'an - © Wang Quan'an
„Systemsprenger | System Crasher“ von Nora Fingscheidt mit Helena Zengel ist der dritte deutsche Film im Wettbewerb. Laut, wild, unberechenbar: Benni! Die Neunjährige treibt ihre Mitmenschen zur Verzweiflung. Dabei will sie nur eines: wieder zurück nach Hause! © kineo Film / Weydemann Bros. / Yunus Roy Imer - © kineo Film / Weydemann Bros. / Yunus Roy Imer
"Systemfehler" ist Nora Fingscheidts Debütfilm. Das Drehbuch wurde bereits mit dem Drehbuchpreis 2016 der Stadt Emden, dem Thomas Strittmatter Preis 2017 und dem Kompagnon Förderpreis Berlinale Talents 2017 ausgezeichnet. In den Hauptrollen zu sehen sind Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela M. Schmeide und Lisa Hagmeister. © Peter Hartwig / kineo / Weydemann Bros. / Yunus Roy Imer - © Peter Hartwig / kineo / Weydemann Bros. / Yunus Roy Imer
In ihrem neuesten Dokumentarfilm "Varda par Agnès | Varda by Agnès" beleuchtet Agnès Varda ihre eigene Arbeit als Filmemacherin. © Cine Tamaris 2018 - © Cine Tamaris 2018
Außer Konkurrenz läuft der amerikanische Film „Vice | Vice – Der zweite Mann“ von Adam McKay mit Christian Bale und Sam Rockwell. Christian Bale spielt darin den ehemaligen US-Vizepräsidenten Dick Cheney, Sam Rockwell Ex-Präsident George W. Bush. © Matt Kennedy / Annapurna Pictures, LLC. All Rights Reserved. - © Matt Kennedy / Annapurna Pictures, LLC. All Rights Reserved.
Christian Bale, der für seine Darstellung bereits einen Golden Globe erhielt, ist einer der wenigen Weltstars, die in diesem Jahr auf der Berlinale zu Gast sein werden. „Vice“ gilt auch als Anwärter für einige Oscars. © Annapurna Pictures, LLC. All Rights Reserved. - © Annapurna Pictures, LLC. All Rights Reserved.
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