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Jährlich gingen maximal 10 Prozent der bundesweiten Filmfördergelder an Projekte von Frauen - und das obwohl die Hälfte der Absolventen von Filmhochschulen weiblich sei, kritisiert Barbara Rohm, Vorsitzende von „Pro Quote Film“. Die Vereinigung will nicht tatenlos zusehen und hat deshalb einen Aufruf lanciert, der die Aufforderung enthält, endlich zukunftsgerichtet zu handeln. Sie fordern unter anderem Quoten für Filmförderung und bei der Vergabe von Aufträgen. Die Corona-Krise habe die Situation von Kulturschaffenden verschärft, so Barbara Rohm, betont aber, dass besonders Frauen um Sichtbarkeit in der Filmbranche kämpfen müssten, jetzt umso mehr, wenn zahlreiche Veranstaltungen wie Festivals ausfallen würden.

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