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Die französische Filmemacherin Agnès Varda ist im März 2019 im Alter von 90 Jahren verstorben. Varda gilt als "Großmutter" des französischen Kinos. Mit ihren Spiel- und Dokumentarfilmen galt sie in den frühen 60er Jahren als Pionierin der "Nouvelle Vague" im französischen Kino.

Agnès Varda hat mehr als 50 Filme gedreht

Noch im Januar hatte Agnès Varda bei der Berlinale den autobiographischen Dokumentarfilm "Varda par Agnès" vorgestellt. Die Grande Dame des französischen Films engagierte sich im Rahmen der #MeToo-Bewegung auch für mehr Chancengleichheit in der Filmbranche.

Seit den 60er Jahren hat Varda mehr als 50 Filme gedreht, darunter "Das Glück" von 1965, "Vogelfrei" von 1985, für den sie als erste Frau den Goldenen Löwen in Venedig erhielt, und den viel gelobten Dokumentarfilm "Die Sammler und die Sammlerin" von 2000.

Ehren-Oscar für das Lebenswerk und Installationskunst

Varda erhielt zahlreiche Filmpreise, unter anderem 2017 den Ehren-Oscar für ihr Lebenswerk. Zuletzt machte sie sich auch als Installationskünstlerin einen
Namen.

Auf der Berlinale bekannte sie im Januar, dass sie sich alt fühle: "Ich muss mich darauf vorbereiten, auf Wiedersehen zu sagen."

Dokumentarfilm „Varda par Agnès“ – Vermächtnis der großen Filmemacherin Agnès Varda

Varda par Agnes (Foto: Pressestelle, EclairPlay)
Das letzte Werk der großen Filmemacherin Agnès Varda ist ein filmisches Selbstportrait, in dem sie darüber erzählt, was ihr im Leben und beim Filmemachen wichtig ist. Pressestelle EclairPlay Bild in Detailansicht öffnen
Der Film kreist um ihr Schaffen als Filmemacherin, Fotografin und Installationskünstlerin. Mit Spiel-und Dokumentarfilmen war Agnès Varda in den frühen 60er Jahren die Pionierin der "Nouvelle Vague" im französischen Kino. Pressestelle EclairPlay Bild in Detailansicht öffnen
Anekdotenreich erzählt sie von ihrem Schaffen und ihren Begegnungen: Seit den 60er Jahren hat Varda mehr als 50 Filme gedreht, darunter "Das Glück" von 1965, "Vogelfrei" von 1985, für den sie als erste Frau den Goldenen Löwen in Venedig erhielt, und den viel gelobten Dokumentarfilm "Die Sammler und die Sammlerin" von 2000. Pressestelle EclairPlay Bild in Detailansicht öffnen
Gemeinsam mit einigen Weggefährten nimmt Varda die Zuschauer mit auf eine Reise durch unorthodoxe Bilderwelten. Pressestelle EclairPlay Bild in Detailansicht öffnen
Als Agnès Varda am 29. März 2019 mit 90 Jahren starb, verlor das Kino eine seiner bedeutendsten Künstlerinnen. Kurz vor Ihrem Tod hatte sie auf der Berlinale ihren letzten Film uraufgeführt, der ab dem 6. Februar auch in die deutschen Kino kommt: „Varda par Agnès“ ist nicht weniger als ein künstlerisches Testament. Pressestelle EclairPlay Bild in Detailansicht öffnen
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