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Andreas Hykade von der Filmakademie Ludwigsburg darf in diesem Jahr mitentscheiden, welche Filme am 9. Februar mit dem begehrten „Academy Award“, besser bekannt als „Oscar“, ausgezeichnet werden. Im SWR2 Porträt erklärt er, wieso er trotzdem nicht zur Preisverleihung fährt.

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Andreas Hykade ist Leiter des Animationsinstituts der Filmakademie Ludwigsburg. Bei den Oscars ist er Teil der Jury für die Kategorie „Short Films & Feature Animation“. Im Vorfeld musste er sich 250 Filme anschauen - seine Favoriten schafften es aber leider nicht in die Endauswahl.

Dort sind oft nur wenige europäische Animationsfilme dabei, doch Hykade ist zuversichtlich, dass sich die europäische Art Narrativ und und Ästhetik weiterzuentwickeln, langfristig auch auf den großen Leinwänden durchsetzen wird.

Auch wenn der Filmemacher seine Berufung in die Academy als Auszeichnung seines bisherigen Werkes betrachtet, ist es für die europäischen Mitglieder doch mit erheblichem Aufwand verbunden, ihren Jury-Pflichten nachzukommen.

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