Filmstills: Was gewesen wäre (Foto: Pressestelle, Reinhold Vorschneider)

Film DDR- Lovestory – „Was gewesen wäre“ von Florian Koerner von Gustorf

AUTOR/IN
Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:40 Uhr
Sender
SWR2

Eine Liebesbeziehung aus Zeiten der DDR steht im Zentrum von „Was gewesen wäre“ nach dem gleichnamige Roman von Gregor Sander. Christiane Paul und Ronald Zehrfeld spielen Astrid und Paul, ein Paar Ende 40. Im Kurzurlaub trifft Astrid überraschend auf ihre große Jugendliebe aus der Zeit kurz vor dem Mauerfall.

Liebespaar in den Spätvierzigern

Eine Liebe zweier Spätvierziger. Man ist reif, abgeklärt, trotzdem leidenschaftlich. Christiane Paul spielt Astrid, Ende vierzig und erfolgreiche Ärztin. Ihr noch recht neuer Freund ist ihr ehemaliger Patient Paul.

Film „Was gewesen wäre“ von Florian Körner von Gustorf

Filmstills: Was gewesen wäre (Foto: Pressestelle, Reinhold Vorschneider)
Astrid (Christiane Paul) ist Ende vierzig, hat ihr Leben fest im Griff und ist frisch verliebt. Pressestelle Reinhold Vorschneider Bild in Detailansicht öffnen
Mit ihrem neuen Freund Paul (Ronald Zehrfeld) fährt sie für ein romantisches Wochenende nach Budapest. Pressestelle Reinhold Vorschneider Bild in Detailansicht öffnen
Doch dort kommt alles anders, als geplant: plötzlich steht ihre alte Jugendliebe Julius (Sebastian Hülk) vor ihr. Die Beiden haben sich seit Jahren nicht gesehen. Pressestelle Reinhold Vorschneider Bild in Detailansicht öffnen
1986, in der DDR, verband Astrid und Julius eine aufregende Liebe, die jedoch ein jähes Ende fand. Pressestelle Reinhold Vorschneider Bild in Detailansicht öffnen
Ihre Gefühle füreinander konnten Astrid und Julius nie wirklich ablegen und das unverhoffte Aufeinandertreffen wirft sie aus der Bahn. Pressestelle Reinhold Vorschneider Bild in Detailansicht öffnen
Für das junge Glück von Astrid und Paul ist die Geschichte aus der Vergangenheit eine unerwartete Belastung. Pressestelle Reinhold Vorschneider Bild in Detailansicht öffnen

Ende der Selbstkontrolle

Astrids Beruf verlangt Verantwortungsgefühl und Selbstkontrolle. Doch mit der Selbstkontrolle ist es schnell vorbei, als sie im Hotel durch Zufall einen Mann sieht, der wie ein Geist aus der Vergangenheit kommt. Er heißt Julius. Nach Jahrzehnten sehen sie sich nun wieder.

Christiane Paul und Sebastian Hülk als ehemaliges Paar in Ostberlin

Kurz vor dem Mauerfall, Mitte der achtziger Jahre, waren Astrid und Julius ein Paar in Ost-Berliner Künstlerkreisen. Man träumte vom Westen, von Flucht oder Ausreise. Daraus wurde nichts. Astrid blieb im Westen und fing ein neues Leben an. Aber vergessen hat man sich nicht.

Wenn die Vergangenheit die Gegenwart einholt

„Was gewesen wäre“ handelt davon, was passiert, wenn die Vergangenheit in die Zukunft einbricht. Es ist eine Vergangenheit, die gleichzeitig persönlich wie politisch ist. Der Geschichte liegt der gleichnamige Roman von Gregor Sander zugrunde. Sander hat auch das Drehbuch geschrieben.

Christiane Paul und Ronald Zehrfeld als pragmatisches Gegenwartspaar

Christiane Paul und Roinald Zehrfeld spielen die Hauptrollen: Ein dynamisches, sehr gegenwärtiges und glaubwürdiges Paar. Die Leidenschaft ist hier pragmatisch in Zaum gehalten.

Dauer

Regiedebüt für Filmproduzent Florian Koerner von Gustorf

Es sind viele Erzählebenen, die der als Produzent herausragender deutscher Film etablierte Florian Koerner von Gustorf in seinem Debüt als Regisseur zusammenführt. Sie werden mal besser mal schlechter verbunden.

„Was gewesen wäre“ führt zu „Was sein könnte“

Es geht um die junge unschuldige Leidenschaft, um die abgeklärte Liebe erwachsener Menschen, um DDR und Mauer-Unrecht, um das Nachdenken über vergangene Entscheidungen und um den Rechtsruck im heutigen Ungarn. "Was gewesen wäre" führt auch zur Frage: Was sein könnte.

AUTOR/IN
STAND