Film Suche nach dem Vater im All: Brad Pitt in „Ad Astra“

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Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

„Ad Astra - Zu den Sternen“ von Regisseur James Gray ("The Immigrant") erzählt eine sehr archaische und zugleich typisch amerikanische Geschichte: Sohn sucht Vater. In diesem Fall ist es Astronaut Major Roy McBride, gespielt von Brad Pitt, der seinen Vater Clifford McBride, einen verschollenen im Weltraum Astronauten-Helden, sucht.

Astronaut und Raumfahrt-Ingenieur Major Roy McBride ist ein Einzelgänger, bei der Arbeit immer hochkonzentriert und gelassen, doch im Privaten kaum zu einer echten Bindung fertig. Vor 30 Jahren brach sein Vater Clifford McBride zu einer Mission ins All auf, doch nach einigen Jahren brach der Kontakt ab. Niemand kann mit Gewissheit sagen, was aus Clifford und seiner Crew geworden ist.

Film „Ad Astra“ von James Gray

Brad Pitt (Roy McBride) (Foto: © 2019 Twentieth Century Fox)
Astronaut Major Roy McBride (Brad Pitt) leitet ein Team, das die größte Antenne der Welt errichtet. Mit ihrer Hilfe soll außerirdisches Leben im Universum aufgespürt werden. © 2019 Twentieth Century Fox Bild in Detailansicht öffnen
Da kommt es bei einem seiner Außeneinsätze plötzlich zu unerwarteten Stromstößen, die ihn fast das Leben kosten. © 2019 Twentieth Century Fox Bild in Detailansicht öffnen
Der Kommandant des Projekts war Roys Vater H. Clifford McBride (Tommy Lee Jones), ein legendärer Astronaut, der seit 16 Jahren als vermisst gilt. Obwohl Roy ihn als Sechzehnjähriger zum letzten Mal gesehen hat, ist er immer noch sein großes Idol. © 2019 Twentieth Century Fox Bild in Detailansicht öffnen
Roy wird auf seiner Reise von Colonel Pruitt (Donald Sutherland) begleitet, seines Zeichens pensionierter SpaceCom-Astronaut und einer der ältesten Freunde von McBride Senior. Pruitt erzählt Roy, den er als Kind schon einmal getroffen hat, dass das letzte Gespräch, das er dessen Vater führte, alles andere denn angenehm war. © 2019 Twentieth Century Fox Bild in Detailansicht öffnen
Brad Pitt über seine Figur: „Wir lernen Roy in dem Moment seines Lebens kennen, in dem er begreift, dass er sich nicht von seinem Mitmenschen abkapseln kann. Das wird ihm bewusst als er herausfindet, dass sein Vater möglicherweise noch am Leben ist. An diesem Punkt fingen James und ich an, über Verletzbarkeit zu diskutieren. Was ist Verletzbarkeit? Was macht die Stärke eines Mannes aus?“ Fox Deutschland Bild in Detailansicht öffnen

Archaisches Mythenspiel um verschollenen Astronauten-Held

Regisseur James Gray hat ein archaisches Mythenspiel um einen verschollenen Astronauten-Helden und seinen Sohn geschaffen. Sein Film spielt klug mit der Faszination für die Zukunft, mit dem utopischen Charakter von Science-Fiction Filme.

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