Festival des Deutschen Films Filmfestival Ludwigshafen eröffnet mit Agententhriller „Wendezeit“

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6:00 Uhr
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SWR2

Das 15. Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen ist eröffnet. Neben mehr als 100.000 Kinobegeisterten werden bis zum 8. September Schauspieler, Regisseurinnen und Produzenten in Ludwigshafen erwartet.

Eröffnet wurde das Festival mit dem Film „Wendezeit“ von Sven Bohse – ein Agententhriller, der zur Zeit des Mauerfalls spielt. Eine Doppelagentin der DDR muss sich entscheiden zwischen ihrem Auftrag und ihrer Familie.

Festival des deutschen Films Petra Schmidt-Schaller als Doppelagentin in dem Ost-West-Thriller „Wendezeit“

Doppelagentin Saskia Starke (Petra Schmidt-Schaller) und ihr Mann Richard (Harald Schrott) (Foto: ard-foto s2-intern/extern, Bild: rbb/ARD/Volker Roloff)
In Sven Bohses Film „Wendezeit“ gerät Doppelagentin Saskia Starke (Petra Schmidt-Schaller) in einen emotionalen Ausnahmezustand, als sich das Ende der DDR ankündigt. Ihre von der Stasi sorgsam arrangierte Scheinexistenz als CIA-Agentin droht aufzufliegen. ard-foto s2-intern/extern Bild: rbb/ARD/Volker Roloff Bild in Detailansicht öffnen
Im Spielfilm sind Agenten üblicherweise harte Hunde. Furchtlos und entschlossen genug, alles zu tun, wozu sie die Lizenz besitzen. ard-foto s2-intern/extern Bild: rbb/ARD/Volker Roloff Bild in Detailansicht öffnen
Einsame Wölfe, die nichts zu verlieren haben. Saskia Starke (Petra Schmidt-Schaller) - hier mit Ehemann Richard (Harald Schrott) - hat etwas zu verlieren: Kinder, Ehemann, Familie eben. ard-foto s2-intern/extern Bild: rbb/ARD/Volker Roloff Bild in Detailansicht öffnen
Eine „harte Hündin“ ist sie trotzdem: Agentin der Stasi, dem „Ministerium für Staatssicherheit der DDR“, Ende der 1980er-Jahre. Ihr Einsatzort ist das Büro der CIA in West-Berlin. Saskia ist Doppelagentin. ard-foto s2-intern/extern Bild: rbb/ARD/Volker Roloff Bild in Detailansicht öffnen
CIA-Chef Jeremy Redman (Ulrich Thomsen) verkündet: die Mauer ist offen! Kurz danach stürmen Demonstranten die Stasizentrale. Saskias Tarnung droht aufzufliegen. Ihr Leben ist in Gefahr… ard-foto s2-intern/extern Bild: rbb/ARD/Volker Roloff Bild in Detailansicht öffnen
Sven Bohses Film, nach einem Buch von Silke Steiner, stellt die Frage, ob es „ein echtes Leben im falschen“ geben kann auf ganz eigene Art: ard-foto s2-intern/extern Bild: rbb/ARD/Volker Roloff Bild in Detailansicht öffnen
Er konfrontiert die „harte Hündin“ mit der Macht echter Gefühle und wahrer Bindungen. Die Frage, ob sie ihr Leben in den Dienst der falschen Sache gestellt hat, verblasst vor diesem Hintergrund... ard-foto s2-intern/extern Bild: rbb/ARD/Volker Roloff Bild in Detailansicht öffnen

Ein passender Auftaktfilm in einem Jahr, in welchem sich der Mauerfall zum 30. Mal jährt, findet Festivaldirektor Kötz in SWR2.

Preise an Bjarne Mädel und Julia Koschitz

Auch werden in diesem Jahr wieder Preise vergeben. An Bjarne Mädel und Julia Koschitz für ihre Schauspielleistung, an Rainer Kaufmann als Regisseur. Noch unbekannt ist, welche beiden Filme ausgezeichnet werden.

Bis zum 18. September dauert das Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen, das sich in den vergangenen 15 Jahren neben der Berlinale zum zweitgrößten Filmfestival Deutschlands gemausert hat.

Die Überraschung des Eröffnungsabends war die Auszeichnung an Festivalleiter Michael Kötz, verliehen von der Stadt Ludwigshafen durch die Oberbürgermeistern Jutta Steinruck.

Kötz war sichtlich von dem Kompliment überrascht. „Es ist toll für diese Stadt zu arbeiten“, bedankte er sich.

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