Dokumentarfilm Im Iraner Gefängnis geboren – Born in Evin von Maryam Zaree

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Sendedatum
Sendezeit
18:40 Uhr
Sender
SWR2

Die Schauspielerin Maryam Zaree kennt man aus dem Tatort oder der Serie „4 Blocks“. Daneben studierte sie Regie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Berlin. Ihre erste Kino-Doku „Born in Evin“ erzählt von ihrer persönlichen Spurensuche.

Geboren in einem der schlimmsten Gefängnisse des Iran

Geboren wurde die Schauspielerin Maryam Zaree in Evin, einem der schlimmsten Gefängnisse des Iran, wo nach der Islamischen Revolution Zehntausende inhaftiert, gefoltert und getötet wurden.

Der Film erzählt die Geschichte der Familie Zarees, ihrer Eltern, die die Haft überlebten, ins Exil gingen und in Deutschland ein neues Zuhause fanden. Und der Kinder, der Generation Zarees, die mit dieser Vergangenheit irgendwie umgehen müssen.

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Ein Dokumentarfilm mit persönlicher und politischer Seite

Ihre Eltern haben dies Maryam Zaree nie erzählt. Sie gehen mit dem Erlebten um, indem sie es verdrängen, unterdrücken, nach vorn schauen. Zaree aber will rekonstruieren.

Der Dokumentarfilm hat mehrere Facetten. Die persönliche, die Ebene der Generation, aber auch die allgemein politische. „Born in Evin“ ist ein Film, der kein Ergebnis präsentiert. Er führt einen Weg vor, und präsentiert Fragen. Ein offenes Kreisen um das Wesen und den Nutzen und Nachteil der Erinnerung.

Zur Liste der Kinos, in denen Born in Evin läuft.

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