ARD-Doku Chemnitz, ein Jahr danach: „Tiefe Spaltung in der Stadt“

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Ein Jahr nach der tödlichen Messer-Attacke von Chemnitz und den Ausschreitungen in der Stadt schildert eine Dokumentation im Ersten die Situation in der Stadt, die geprägt sei von einer tiefen Spaltung, so Jörg Wildermuth, Redaktionsleiter Politische Magazine und Reportagen beim mdr.

Es wird nicht miteinander geredet

Viele der in der Dokumentation befragten Chemnitzer beklagten, dass nicht miteinander geredet werde, so Wildermuth in SWR2.

Nach wie vor gebe es großes Misstrauen und ein Problem, „was das Sicherheitsgefühl in der Stadt angeht“. Wobei die Kriminalitätsrate eigentlich rückläufig und Chemnitz im deutschlandweiten Vergleich eine sichere Stadt sei.

Keine gute Kommunikation über Sicherheitslage

Möglicherweise werde die Situation in der Stadt jedoch nicht richtig kommuniziert. Aus der entstandenen Situation müsse man lernen genauer hinzuschauen.

Die Story im Ersten: „Chemnitz – ein Jahr danach. Wir sind nicht eins.“ Am 26. August 2019, 22 Uhr 45, im Ersten.

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