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78. Filmfestspiele von Venedig: Zwischen Balzac-Verfilmung und Horror-Thrillern

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Venedig bietet wieder eine große Spannbreite an Filmen und sei ein Festival, das auch die „niederen Instinkte der Zuschauer“ anspreche, zwischen Literaturverfilmung und Horror-Thrillern, berichtet SWR2-Filmkritiker Rüdiger Suchsland. Die Balzac-Verfilmung „Verlorene Illusionen“ von Xavier Giannoli sei eine hochinteressant gemachte Literaturverfilmung, die über eine klassische Erzählerstimme den Stoff aus dem 19. Jahrhundert aktualisiere. Auch Ana Lily Amirpour verknüpfe mit „Mona Lisa and the Blood Moon“ den Horror-Thriller und die große Kunst und analysiere mit einem im Grunde genommen lustigen Film die Gewaltstrukturen in den USA, vor allem auch die Gewalt gegen Frauen.

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