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Mittlerweile ist es selbstverständlich geworden, dass große Filmregisseur*innen und Schauspieler*innen wie Cate Blanchett im Seriengeschäft mitmischen. Spannend ist, wie die Serien in diesem Jahr unter neuer Berlinale- Leitung präsentiert werden.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Cate Blanchett als Serienproduzentin

Der Regisseur von „La-La-Land“ Damian Chazelle bringt eine neue Musical-Serie nach Berlin, Jason Segel aus „How I met your mother“ präsentiert sich als Serienautor, Regisseur und Hauptdarsteller, und Cate Blanchett stellt eine von ihr produzierte Serie über Geflüchtete in Australien vor.

Asta Kamma August, Nina Terese Rask, Jonathan Bergholdt Jørgensen, Sara Fanta Traore in „Sex“ von Amalie Næsby. (Foto: Berlinale)
Asta Kamma August, Nina Terese Rask, Jonathan Bergholdt Jørgensen, Sara Fanta Traore in „Sex“ von Amalie Næsby. Berlinale

Serien funktionieren wie Kino

Große Namen, vor allem auch internationale Größen finden in diesem Jahr den Weg nach Berlin, um ihre Serien der Weltöffentlichkeit zum ersten Mal zu präsentieren.

Stan Yarramunua in „Mysterie Road 2“ von Ivan Sen (Foto: Berlinale)
Stan Yarramunua in „Mysterie Road 2“ von Ivan Sen Berlinale

Plattform für internationale Serien

Diversität und das Spiel mit unterschiedlichen Identitäten ist auch ein Trend beim Series Market, der Plattform für internationale Fernsehmacher und Rechtehändler. 30 Serien werden dort vorgestellt, um danach möglicherweise in vielen verschiedenen Ländern gezeigt zu werden.

Berlinale 2020 Goldener Bär für „There Is No Evil“ von Mohammad Rasoulof

Am 29.2. wurden die Goldenen und Silbernen Bären der 70. Filmfestspiele verliehen. Den Goldenen Bär für den besten Film gewann der iranische Film „There Is No Evil“ von Mohammad Rasoulof.  mehr...

Berlinale-Wettbewerb „There Is No Evil“ von Mohammad Rasoulof

Filmemacher in Iran arbeiten wegen der Zensur unter erschwerten Bedingungen. Der bekannte Regisseur Mohammad Rasoulof wurde vom Revolutionsgericht 2019 zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt, er darf weder arbeiten noch ausreisen. In Rasoulofs Abwesenheit lief gestern als letzter Wettbewerbsbeitrag sein Film „There Is No Evil“. Damit es ein so explizit kritischer Film durch die Zensur schafft, musste Rasoulof erfinderisch sein.  mehr...

SWR2 Journal am Morgen SWR2

Forum Fest der Filmkunst - Wie präsentiert sich die 70. Berlinale?

Es diskutieren u.a.:
Stefanie Groß, Redaktionsleiterin "Debut im Dritten", SWR
Peter Körte, Filmkritiker, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Hannah Pilarczyk, Filmkritikerin, Der Spiegel
Moderation: Anja Höfer  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Berlinale-Wettbewerb Voyeurismus im Namen der Kunst– „DAU.Natasha”

Kunst oder Machtmissbrauch, eine filmische Offenbarung oder ein Fall von #metoo? Diese Fragen schwirren um den Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „DAU. Natasha“. Der Film des russischen Regisseurs Ilya Khrzhanovskiy feierte in Berlin Weltpremiere.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Berlinale-Wettbewerb Herbe Enttäuschung– „The Roads Not Taken” von Sally Potter

Die Britin Sally Potter präsentierte zuletzt die scharfzüngige Gesellschaftssatire „The Party“ auf der Berlinale. Dieses Jahr läuft im Wettbewerb ihr Melodram „The Roads Not Taken“ über einen demenzkranken Vater. Es ist der einzige Film der mit Javier Bardem, Elle Fanning, Laura Linney und Salma Hayek reichlich Schauspielprominenz auf den Roten Teppich bringt. Dennoch lässt einen das Vater-Tochter-Drama absolut unberührt.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Berlinale-Wettbewerb Bären-Favorit– Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ im 21. Jahrhundert

Der ehemalige Ludwigsburger Filmstudent Burhan Qurbani hat Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ in die Gegenwart verpflanzt. Franz Biberkopf heißt jetzt Francis und und ist ein schwarzer Afrikaner. Döblins Roman entpuppt sich als düstere Odyssee durch unsere Gegenwart. Qurbani ist ein ausgezeichneter Film gelungen, ein Favorit dieser Berlinale.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Kulturmedienschau Berlinale-Film „DAU.Natasha“ polarisiert | 27.2.2020

Missbrauch? Der Berlinale-Film „DAU.Natasha“ polarisiert die Feuilletons: „Der Film ist sehenswert. Und vielleicht ist genau das sein Problem“, schreibt die „Welt“. „Keine Kunst“, findet die FAZ. „Verdammt lau“, urteilt der Tagesspiegel. Und in der taz beschreibt eine ehemalige DAU-Mitarbeiterin die Arbeitsbedingungen bei dem Film seien sektenhaft, das Projekt sei „jenseits von Gut und Böse“, aber der Berlinale sei das alles egal.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Berlinale Series Blanchett, Segel, Chazelle: Filmgrößen steigen ins Seriengeschäft ein

Seit fünf Jahren werden auf der Berlinale auch Weltpremieren von Fernsehserien gezeigt. Spannend ist, wie die Berlinale Serien in diesem Jahr unter neuer Berlinale präsentiert werden.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Streaming-Serie „Freud“- Hypnotiseur und drogensüchtiger Ehrgeizling

Um historische Genauigkeit geht es der neuen Netflix-Serie "Freud" nicht. Im Gegenteil: sie ist eine Mischung aus Wissenschaftsdrama, Horrorfilm und Thriller. Die frühen und wenig bekannten Jahre des Nervenarztes Siegmund Freud stehen dabei im Mittelpunkt. Die Serie nimmt sich viele Freiheiten und zeigt das Wien des Jahres 1886 düster und morbide. Eine optisch herausragende Serie, in der das Filmland Österreich sein Können mit radikaleren Serien und lakonisch poinierten Dialogen unter Beweis stellt. Netflix geht am 23.3.20 mit der ersten Staffel von "Freud" an den Start.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Berlinale-Wettbewerb „Schwesterlein“ mit Nina Hoss und Lars Eidinger

Im Schweizer Wettbewerbsbeitrag „Schwesterlein“ erzählen die Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond die innige Beziehung eines Geschwisterpaares und davon, wie schwer es ist, den anderen im Angesicht des Todes loszulassen. „Schwesterlein“ ist bei aller Traurigkeit kein deprimierender Film. Die Hauptrollen sind mit Nina Hoss und Lars Eidinger prominent besetzt.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

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