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"Tod, alter Freund" – Jim Morrison, der Poet

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Ein Amerikaner in Paris. Im Frühjahr 1971 treibt sich ein fetter, drogenkranker Kerl aus den USA in den Bars der Seine-Metropole herum. Er trinkt viel, spricht wenig und wenn ihn jemand erkennt und anspricht, nickt er nur: ja, ich bin's. Es ist Jim Morrison, legendärer Kopf der legendären Band "The Doors".

Aber in Paris ist er nicht als Musiker, sondern als Poet: Ein Dichter, der keine Begleitband mehr braucht. Doch der Traum vom Neuanfang dauert nicht lang. Am 3. Juli 1971 stirbt der 27-jährige Jim Morrison in seiner Badewanne.

Rockgeschichte 50. Todestag Jim Morrison: Rockmusiker, Poet, Symbolfigur

Kaum ein Künstler hat die Fantasien, Visionen, Ängste und die Selbstdestruktivität der Generation der späten 1960er Jahre so in seinen Texten artikuliert wie der The Doors-Frontmann Jim Morrison.  mehr...

Gedichte und ihre Geschichte Jim Morrison

Jim Morrison wollte immer Dichter sein; Rocksänger der legendären Rockband „The Doors“ wurde er nur aus Gelegenheit - und um seine Texte besser präsentieren zu können. Er liebte es, sich auf der Bühne spektakulär zu inszenieren, wie ein Schamane um das Mikrofon herumzutanzen und mit dunkler Stimme seine poetischen und rätselhaften Texte zu singen. Als Dichter hat Jim Morrison zwei Lyrikbände veröffentlicht. „Die Herren und die neuen Geschöpfe“ heißt Morrisons erste Lyriksammlung von 1969, Kerstin Bachtler stellt zwei der Texte vor.  mehr...

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