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Jeder Held braucht seine Welt, die er retten kann. Die einzigartige Welt des einzigartigen Geheimagenten James Bond hat Sir Ken Adam erträumt und erschaffen.

Vor 100 Jahren, am 5. Februar 1921 wurde er als Klaus Hugo Adam in Berlin geboren.

Als Produktionsdesigner und Filmarchitekt hat er unser Bild von der Welt geprägt — zumindest von jenen Teilen, die wir sonst nie zu Gesicht bekommen: die tiefste Unterwelt mysteriöser Kommandozentralen und Schaltstellen und die höchste Überwelt luxuriöser Villen und Anwesen der Reichen, Schönen und Bösen.

Ken Adam in der Ausstellung „For Your Eyes Only, Ian Fleming and James Bond“ (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / AP Photo | MATT DUNHAM)
Sir Ken Adam, Filmarchitekt seit den 1950er Jahren, hat mit seinen spektakulären Sets Filmgeschichte geschrieben. Insgesamt verantwortete er bei mehr als 70 Filmen die aufwendigen Szenenbilder — darunter sieben James-Bond-Filme und zwei Klassiker von Regisseur Stanley Kubrick: „War Room“ und „Dr. Seltsam“. Am 5. Februar 2021 wäre er 100 Jahre alt geworden. picture alliance / AP Photo | MATT DUNHAM Bild in Detailansicht öffnen
In den 1960ern und 1970ern statte Adam mehrere der „James Bond"-Agentenfilme aus — hier eine Szene aus „Dr. No“. Die Deutsche Kinemathek in Berlin beschreibt Adams Arbeiten als bis heute wegweisend: Seine spektakuläre Formgebung der frühen „James-Bond“-Filme ist prägend für Film, Design und Architektur. Imago IMAGO / ZUMA Wire Bild in Detailansicht öffnen
Chitty Chitty Bang Bang: Das ist der Titel eines britischen Musical-Fantasyfilms aus dem Jahr 1968 — basierend auf dem gleichnamigen Buch von Ian Fleming, dem Autor der „James Bond“-Filme. Und „Chitty Chitty Bang Bang“, so nennt die Filmfigur Caractacus Potts das von ihm zusammengebastelte Auto. Doch der wahre Erfinder von „Chitty Chitty Bang Bang“ ist natürlich: Ken Adam. picture alliance / empics | Nick Ansell Bild in Detailansicht öffnen
Ken Adam, geboren 1921 in Berlin, war nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten mit seiner Familie nach Großbritannien geflohen. Während seiner langen Filmkarriere arbeitete er in mehr als 20 Ländern. 1994 siedelte er mit seiner Frau endgültig nach Europa zurück - und arbeitete auch wieder in Berlin: Das Foto zeigt ihn im Jahr 2000 am Bodemuseum in einem alten amerikanischen Militärjeep. picture-alliance / ZB | Hubert Link Bild in Detailansicht öffnen
Noch zu Lebzeiten übergab der zweifache Oscar-Preisträger Adam der Deutschen Kinemathek — Museum für Film und Fernsehen die Sammlung seines künstlerischen Schaffens als Geschenk. Ken Adam starb am 10. März 2016. picture alliance / Eventpress Radke | Eventpress Radke Bild in Detailansicht öffnen

Kein Manuskript erhältlich

(SWR/RBB 2014)

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