SWR2 Feature Update 40.0

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Die "tageszeitung" im Zeitalter der Digital Natives

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Die linke "taz" wird 40 Jahre alt. Und alles wird anders. Die analoge Zeitung scheint am Ende, die Abokurve der Papierausgabe sinkt bedrohlich, die taz braucht dringend neue digitale und profitable Ideen für einen Zeitungsmarkt, der sich fast täglich radikal verändert.

Also gibt es ausreichend Kontroversen, dazu berechtigte Zweifel und Ängste, aber auch einen verrückten Mut, der das Blatt Richtung Zukunft tragen soll. Der Umzug der taz in ihren neu gebauten Berliner "Tower" soll nun den finalen Aufbruch in eine "digitale Transformation" markieren.

(Produktion: SWR/WDR 2019)

40 Jahre taz

Historischer Fernschreiber (Foto: SWR, Privat - Detlef Berentzen)
Mittlerweile museumsreif: Der stillgelegte Fernschreiber der taz. Das Gerät stand anfangs in der Gewerbeetage der Zeitung im Berliner Wedding, in jenem Raum, wo Tag und Nacht die News der Agenturen über die "Ticker" liefen. Privat - Detlef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
Redaktionskonferenz für die "Veteranen-Taz" im September 2018 - Michael Sontheimer hat mit Andreas Rostek (re.) kurzfristig die Führung übernommen. Der langjährige Spiegel-Autor ist heute noch, sagt er, "stolz darauf, in der Gründerzeit dabei gewesen zu sein". Privat - Detlef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
Alle "Dinos" sind schon da: (sitzend) Vera Gaserow, Kuno Kruse, Georg Schmitz, Gitti Hentschel und Gudrun Kromrey gehören zu den Ehemaligen, die anlässlich des 40. Jahrestags der ersten taz-Nullnummer eine "Veteranenausgabe" produzieren. Privat - Detlef Beretzen Bild in Detailansicht öffnen
Berühmte Titelseiten und witzige Headlines! Die tazler Matthias Bröckers und Stefan Reinicke stellen auf der Genossenschaftsversammlung ihre Birthday-Edition vor: "40 Jahre taz – Das Buch". Faksimiliert, auf 400 Seiten, das journalistische Workout der letzten Jahrzehnte. Privat - Detef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
30. April 2008. Nach jahrelangen politischen und gerichtlichen Auseinandersetzungen (u. a. mit dem Springer-Verlag) ist die taz erfolgreich: Ein Teil der Kochstraße, und zwar jener in dem auch das taz-Verlagshaus liegt, wird in "Rudi-Dutschke-Straße" umbenannt. Privat - Detlef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
Fast 30 Jahre lang Domizil der taz: Alt- und Neubau in der Kreuzberger Rudi-Dutschke-Straße. Nach dem Auszug im Jahre 2018 hat die taz ihr Ensemble an das Projekt "Betahaus" vermietet, das dort "Coworking Space" für Kreative installiert. Privat - Detlef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
Der neue "taz-Tower" an der Berliner Friedrichstraße. Der preisgekrönte Entwurf stammt von einem Züricher Architektenbüro. Auch die ökologischen Ziele der taz sind in die Konzeption eines innovativen Energie- und Gebäudetechnikkonzepts eingeflossen. Privat - Detlef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
Georg Löwisch und Katrin Gottschalk während einer Pressekonferenz zum "Szenario 2022". Löwisch, vormals Ressortleiter, ist seit 2015 Chefredakteur der taz, Gottschalk seit 2016 eine seiner Stellvertreterinnen und Co-Autorin des "taz-Innovationsreports 2021". Privat - Detlef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
Barbara Junge, gemeinsam mit Katrin Gottschalk seit 2016 stellvertretende Chefredakteurin der taz. Arbeitete dort zunächst im Lokalteil, wechselte dann aber zum Berliner "Tagesspiegel" und leitete zuletzt dessen Büro in Washington. Privat - Detlef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
Im neuen "taz-Tower" an der Friedrichstraße gibt es eine öffentliche Kantine mit vielfältiger Speisekarte und variablen Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Privat - Detlef Berentzen Bild in Detailansicht öffnen
SWR (Foto: SWR, Deltef Berentzen)
Detlef Berentzen in Tübingen Deltef Berentzen
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