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Oppositionelle in Russland

Nicht alle sind mit Putins Staat einverstanden, gehen auf die Straße, um zu protestieren - einzeln, in kleineren Gruppen. Sie werden als "Verräter" und "Russlandfeinde" beschimpft, von Nationalisten, Kosaken und Orthodoxen attackiert, während die Polizei sich zurückhält. Unter die Oppositionellen zählen die Menschenrechtsorganisation "Memorial" aber auch die Aktivisten der Initiative "Die Letzte Adresse", eine russische Variante der Stolperstein-Bewegung, die an die Opfer des Stalinismus erinnern möchte mit Plaketten an Häusern. Inzwischen ist sie in mehr als 35 Städten vertreten. Oder "Russland hinter Gittern", eine Stiftung, die sich um politische Häftlinge kümmert. Oder die "Freien Menschen von Jekaterinburg", die gegen die Kriege in der Ukraine und in Syrien protestieren und für faire Wahlen im Land. Sie alle gehören nicht zu den Anhängern Putins, sie wollen ihr Land verändern. Mario Bandi hat einige von ihnen besucht und mit ihnen gesprochen.

Oppositionellen in Jekaterinburg bei der Mahnwache (Foto: SWR, Privat - Mario Bandi)
Oppositionelle halten eine Mahnwache für politisch Inhaftierte in Jekaterinburg Privat - Mario Bandi Bild in Detailansicht öffnen
Die Jekaterinburger Aktivistin Jelena Parij bei einer Kundgebung. Privat - Mairo Bandi Bild in Detailansicht öffnen
Urenkelin eines von der Geheimpolizei der UdSSR (NKWD) erschossenen Priesters am Denkmal für die Opfer des Großen Terrors 1937-1938 bei Jekaterinburg. Privat - Mario Bandi Bild in Detailansicht öffnen
Denkmal für Michail Kalaschnikow in Moskau Privat - Mario Bandi Bild in Detailansicht öffnen
Anbringen einer Gedenktafel für die Opfer des Stalinregimes in Moskau. Privat - Mario Bandi Bild in Detailansicht öffnen
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