Ältere Frau mit dem Pflegeroboter Hobbit (Foto: SWR, picture alliance / AP Images - dpa Picture-Alliance / Ronald Zak)

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Smarte Pflege in einer alternden Gesellschaft

„Wie Ihr das alles meistert!“ Ein bewundernder Satz, der für viele der rund 1,5 Millionen pflegenden und meist auch berufstätigen Angehörigen in Deutschland zynisch klingen muss. Denn wer pflegt oder selbst zum Pflegefall wird, ist vielfach hilflos und überfordert - zeitlich, persönlich, finanziell.

Eine Antwort der Bundesregierung lautet: mehr Pflegepersonal, mehr Geld. Aber auch: mehr Technik. Mit der 2014 gestarteten Initiative „Pflegeinnovationen 2020“ sollen Mensch-Technik-Interaktionen als Pflegeassistenzen vorangebracht werden.

Forschung und Industrie sind in Aufbruchsstimmung, Pflege- und Gesundheitsmessen boomen. Zwei Projekte zeigen, wohin die digitale Reise geht, mit seniorengerechten smarten Systemen und Rundum-Überwachung für das altersgerechte Leben daheim und im Heim: Serviceroboter, vernetzte Pflegesessel, Sturzsensoren, Sprachassistenzen.

Parallel dazu entwickeln Projekte wie SONG oder die "Bürgergemeinschaft Eichstetten" neue Perspektiven und nehmen dabei das Wohnquartier mit in den Blick. Auch hier wird teils mit digitalen Innovationen experimentiert.

Um herauszufinden, welche Erfahrungen Menschen mit der neuen Technik machen. Wo ermöglicht sie eine bessere Versorgung? Und: was lernt, was weiß die künstliche Intelligenz vom Menschen? Wer profitiert, wer verliert, was verändert sich?

(Produktion: SR 2018)

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