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Studentenprotest 1967 an der Universität Hamburg

SWR2 Multimedialer Programmschwerpunkt Die 68er

"1968 fing der Planet Feuer", hat Daniel Cohn-Bendit einmal über die 68er gesagt. Die 68er stehen für die vielleicht wirkungsmächtigste Epoche vor der Digitalisierung: befreite Sexualität, Rockmusik und Kinderläden. Reform-Unis und Emanzipation, Drogenexperimente, linker Terrorismus.

Der multimediale Programmschwerpunkt beleuchtet die Folgen und Auswirkungen dieser Zeit, die den wohl tiefgreifendsten politischen und kulturellen Umbruch nach dem Zweiten Weltkrieg einläutete. Den Vorkämpfern ging es um die Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen und den Aufbruch in eine neue, freiere, gerechtere und friedlichere Welt.

Multimedia-Reportage 1

Studenten protestieren im Mai 1968 in Berlin-Neukölln

Studentenproteste im Mai 1968 gegen die Notstandsgesetze

Die 68er. Chronik eines Lebensgefühls

Multimedia-Reportage 2

Mick Jagger 1972 in San Francisco

Mick Jagger 1972 in San Francisco

Soundtrack der 68er

Entwicklung vom offenen Konflikt bis zur Radikalisierung

Der Konflikt zwischen Establishment und rebellischer Jugend wurde offen ausgetragen – friedlich und fantasievoll, aber auch radikal und in Teilen gewalttätig. Mit dem Attentat auf Rudi Dutschke am 11. April 1968 wurde eine Radikalisierung ausgelöst oder befeuert. Ganz am Ende stand der Terror der RAF.

Rudi Dutschke

Rudi Dutschke am 5. Februar 1968 bei einer Demonstration vor dem amerikanischen Generalkonsulat in Frankfurt

Der charismatische Studentenführer Dutschke selbst hatte sich immer von Gewalt und Terror distanziert und zu friedlichen Protesten aufgerufen. Für manche hat die 68er-Bewegung eine fundamentale Veränderung und Liberalisierung der deutschen Gesellschaft angestoßen. Und sie wirkt bis heute nach: in Politik, Kultur, Gesellschaft.

Im Programm

Thema: Wie reist man richtig?
Mit den Hörerinnen diskutiert Philosoph und Reiseleiter Peter Vollbrecht
Moderation: Frauke Oppenberg

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