Bitte warten...
1/1

Das Erste, 21.12. 20:15 Uhr

Kästner und der kleine Dienstag

In Detailansicht öffnen

Berlin, 1929: Der Schriftsteller Erich Kästner (Florian David Fitz) genießt den Erfolg seines ersten Kinderbuches.

Berlin, 1929: Der Schriftsteller Erich Kästner (Florian David Fitz) genießt den Erfolg seines ersten Kinderbuches.

Den feiert der Lebemann und Frauenheld gemeinsam mit seinen Freunden, dem Zeichner Erich Ohser (Hans Löw, li.) und dem Illustrator Walter Trier (Dominic Oley).

Hans (Nico Ramon Kleemann) ist sieben Jahre alt, als er zum ersten Mal Erich Kästners „Emil und die Detektive“ liest. Er ist vom ersten Moment an ein glühender Verehrer des Autors und schreibt ihm einen Brief.

Doch es bleibt nicht beim Brief. Hans beschließt Erich Kästner persönlich aufzusuchen. Doch der kinderlose Lebemann Kästner weiß zunächst wenig mit seinem Fan anfangen.

Doch schon bald erkennt er, dass ihm die blühende Fantasie des klugen Jungen bei neuen Geschichten nützlich sein kann und lässt ihn auch Manuskripte lesen.

Stolz erzählt Hans seinem Freund Wolfi (Juls Sterger) von seiner Freundschaft mit dem berühmten Schriftsteller Kästner.

Als "Emil und die Detektive" von der Ufa verfilmt wird, geht für ihn ein Traum in Erfüllung: Er darf den "kleinen Dienstag" spielen – und hat fortan seinen Spitznamen weg.

Hans trifft sogar Kästners Mutter (Marie Gruber).

Doch mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten muss Kästner um sein Leben fürchten. Er gerät ins Visier der Gestapo (Paul Matic und Raphael von Bargen).

Um den Jungen nicht zu gefährden, beendet er den Kontakt mit einer Lüge. Während der "kleine Dienstag" denkt, sein Idol sei wie viele andere ins Exil gegangen, ist dieser in Berlin geblieben.

Hans (Jascha Baum) muss sich vor seiner Mutter Lotte (Katharina Lorenz) und seiner Schwester Trude (Saskia Sophie Rosendahl) rechtfertigen, Kästners Bücher nicht verbrannt zu haben.

Kästner, der wie sein Freund Erich Ohser (Hans Löw) unter Pseudonym arbeitet, versucht sich aus allem Politischen rauszuhalten.

Um nicht aufzufallen schließt sich Hans hingegen der Hitlerjugend an. Als die beiden sich nach Jahren wieder begegnen, wird ihre Freundschaft auf eine schwere Probe gestellt.

"Als ich das Drehbuch zu 'Kästner und der kleine Dienstag' las, war ich vom Buch und von den wahren Begebenheiten, die dieser Geschichte zu Grunde liegen, sofort tief berührt." Regisseur Wolfgang Murnberger (im Bild)

Weitere Themen in SWR2