Bühne „Zugabe“ – Mario Adorf startet seine letzte Tournee

Es soll kein Abschied werden, die letzte Bühnentournee des 88-jährigen Schauspielers und Entertainers Mario Adorf, eher eine „Zugabe“. Für die Premiere in Stuttgart hat Mario Adorf tief in seiner Anekdotenkiste gekramt und präsentierte eine Mischung aus Lesung und Geschichtenabend gespickt mit allerlei Chansons und Episoden seines wechselvollen Lebens.

Dauer

Mario Adorfs Abschiedstournee „Zugabe“ läuft noch bis zum 1. Juni an neun weiteren Spielorten in Deutschland. Die nächsten Vorstellungen sind am 17. Mai in Baden-Baden und am 18. Mai in Frankfurt. Alle Termine finden Sie hier.

Bilder Die großen Filmrollen von Mario Adorf

Schauspieler Mario Adorf bei der Berlinale (Foto: dpa - Ralf Hirschberger)
Mit seiner letzten großen Tournee zum gleichnamigen Buch "Zugabe" möchte sich der Schauspieler Mario Adorf von den großen Bühnen des Landes verabschieden. In seinem Programm blickt er zurück auf seine über sechzig Jahre andauernde Karriere. dpa - Ralf Hirschberger Bild in Detailansicht öffnen
Seinen großen Durchbruch feierte Adorf 1957 in der Rolle als bestialischer Frauenmörder im Kriminalfilm "Nachts, wenn der Teufel kam". dpa - Bild in Detailansicht öffnen
Nach einigen kleineren Rollen in diversen Western spielte er in Winnetou I. den Schurken und Winnetou-Gegenspieler Santer. Den Mord an Winnetous Schwester Nscho-tschi haben ihm viele Fans bis heute nicht verziehen, so Adorf. imago - KPA Bild in Detailansicht öffnen
In den kommenden Jahren spielte Adorf vorrangig raubeinige Persönlichkeiten und Schurken. Im Dreiteiler "Tresko" spielte er einen BND-Mann, dem man Verrat vorwarf. imago - Bild in Detailansicht öffnen
Das wohl berühmteste Filmzitat Adorfs stammt aus der Satire "Kir Royal", wo er den Industriemagnaten Heinrich Haffenloher mimte. "Isch scheiß dich sowat von zu mit meinem Geld, dass de keine ruhige Minute mehr hast" ist heute noch Kult. dpa - Bild in Detailansicht öffnen
In einer Kriminalverfilmung der Nibelungensage spielte Adorf den Siegfried. dpa - Bild in Detailansicht öffnen
Adorf sagte häufig über sich, es sei sein größter Traum, einmal Karl Marx zu spielen. Dieser Traum wurde ihm 2018 erfüllt: in einem Zweiteiler von Arte verkörperte er den Philosophen. imago - Bild in Detailansicht öffnen
Nicht nur auf der Leinwand, sondern auch auf den Bühnen fühlte sich Mario Adorf stets wohl. Viele Jahre verbrachte er mit dem Theaterspielen. In „Enigma“ spielte er unter der Regie von Volker Schlöndorff den Literaturnobelpreisträger Abel Znorko. dpa - Claudia Esch-Kenkel Bild in Detailansicht öffnen
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