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Um Selbsterkenntnis, Selbstoptimierung und Selbstverlust drehen sich Susanne Kennedys „Oracle“ und Enis Macis „Wunde R“ – zwei Produktionen, die die Münchner Kammerspiele zum Neustart nach dem Corona-Shutdown zeigen.

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Wunde-R und Oracle (Foto: Markus Selg , Münchner Kammerspiele)
Parcour aus Susanne Kennedys „Oracle“ Markus Selg , Münchner Kammerspiele

Doch während Reizüberflutung in „Oracle“ die Reflexion eher verhindert, gelingt es Regisseur Felix Rothenhäusler mit seiner Uraufführung von „Wunde R“, sinnfällig von Verwundbarkeit und Vergänglichkeit zu erzählen.

Wunde-R und Oracle (Foto: Philip Frowein, Münchner Kammerspiele)
Im Bild v.l.n.r.: Eva Löbau, Vincent Redetzki, Julia Windischbauer und Zeynep Bozbay aus Enis Macis „Wunde R“ Philip Frowein, Münchner Kammerspiele

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