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Schauspielerin Marie Leuenberger über fiktive und reale Katastrophenszenarien: „Wir sind verwundbar“

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Hackerangriff, alles schwarz, totaler Stromausfall in ganz Europa. Die sechsteilige Serie „Blackout“, seit 14. Oktober 2021 beim Streamingdienst Joyn zu sehen, beschwört ein Alptraumszenario und mittendrin Schauspielerin Marie Leuenberger, die als Leiterin des Nationalen Krisenstabs Chaos und Plünderungen in den Griff bekommen soll.

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„Eben mal Deutschland retten und dann nach Hause gehen, einen Cappuccino trinken“, das habe sie nach den aufwühlenden Dreharbeiten nicht geschafft, erzählt Marie Leuenberger und stellt fest: „Wir machen uns sehr verwundbar.“

Moritz Bleibtreu, Marie Leuenberger und Heiner Lauterbach in der Serie „Blackout“ (Foto: Pressestelle, Joyn, W&B Television, Gordon Timpen)
Moritz Bleibtreu, Marie Leuenberger und Heiner Lauterbach in der Serie „Blackout“ Pressestelle Joyn, W&B Television, Gordon Timpen

Um für den Ernstfall besser gerüstet zu sein, hat sich die in Basel geborene Schauspielerin jetzt einen Campingkocher gekauft: „Und Wasser steht im Keller!“. Nach mehreren Jahren am Theater, u.a. in Basel und Stuttgart, hat die 31-Jährige jetzt vor allem Lust aufs Filmemachen.

Marie Leuenberger in der Serie „Blackout“ (Foto: Pressestelle, Joyn, W&B Television, Gordon Timpen)
Marie Leuenberger in der Serie „Blackout“ Pressestelle Joyn, W&B Television, Gordon Timpen

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